{"id":134,"date":"2015-01-04T02:29:40","date_gmt":"2015-01-04T01:29:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=134"},"modified":"2015-01-04T17:07:08","modified_gmt":"2015-01-04T16:07:08","slug":"kapitel-14-die-gersbacher-vereine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=134","title":{"rendered":"Kapitel 14 &#8211; Die Gersbacher Vereine"},"content":{"rendered":"<p>Kapitel 14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gersbacher Vereine<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Birgitta Weber<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Obst- und Gartenbauverein Gersbach 1890<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Urkunde einer Obstausstellung von 1890 belegt, dass der Verein seit diesem Jahr besteht. Die ersten Aufzeichnungen beginnen allerdings erst mit der Generalversammlung vom 2. Februar 1912: Der damalige erste Vorsitzende Jakob Wagner wurde an diesem Tag neu gew\u00e4hlt und stand dem Verein bis zum Jahre 1922 vor. August Albert Weber hie\u00df der zweite Vorsitzende, der diesen Posten noch bis 1941 aus\u00fcbte. Lehrer Karl Trauth wurde Schriftf\u00fchrer und war zugleich f\u00fcr die Kassenf\u00fchrung zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der urspr\u00fcnglich festgelegte Jahresbeitrag von einer Mark wurde auf 30 Pfennige gesenkt. Auch wurde damals schon der Beschluss gefasst, dass Konfirmanden und Kommunikanten k\u00fcnftig ein Apfelb\u00e4umchen oder einen Stachelbeerstrauch als Geschenk erhalten sollten. Die lokale, geschmackvoll gestaltete Obstschau am 6. Oktober 1912 erfreute sich eines regen Besuchs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wurden regelm\u00e4\u00dfig Mitgliederversammlungen abgehalten. Noch im April des ersten Kriegsjahres wurde ein dreit\u00e4giger Obstanbaukurs von Bezirksbaumwart Metz durchgef\u00fchrt. Leider unterbrach der Krieg diese wertvolle Aufbauarbeit. Das Protokollbuch kann bis zum vorl\u00e4ufigen Schlu\u00df am 29. Januar 1916 nur noch \u00fcber Sammlungen von Obst und Waren f\u00fcr Liebespakete an die ausger\u00fcckten Soldaten berichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits am 14. Februar 1919 begann mit dem gleichen Vorstand wieder die Vereinsarbeit. In Vortr\u00e4gen und Winterarbeiten im Obstbau, in Schnitt- und Veredelungskursen wurden in der Zeit des neuen Vorsitzenden August Ziliox von 1922 bis 1934 die Mitglieder geschult. Die in den Kriegsjahren und der ersten Zeit danach vernachl\u00e4ssigten Obstb\u00e4ume wurden durch sachverst\u00e4ndige Pflege wieder in einen guten Zustand versetzt. Der auf zwei Reichsmark erh\u00f6hte Mitgliederbeitrag wurde den Zeitverh\u00e4ltnissen entsprechend auf eine Reichsmark erm\u00e4\u00dfigt und 1924 ganz erlassen. Zum neuen Schriftf\u00fchrer w\u00e4hlte man 1930 Lehrer Bernhard Geiling und zum ersten Vorsitzenden im Jahr 1934 Heinrich Karl Weber (\u201eHiwwelhenrich\u201c). Eine Karrenspritze wurde von der Landwirtschaftsschule zur Verf\u00fcgung gestellt und eine R\u00fcckenspritze gekauft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Vereinsarbeit kam durch die Politisierung ab 1933 und ihre Folgen bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg zum Erliegen. Erst am 24. Mai 1952 wurde die Neugr\u00fcndung vollzogen: Zum ersten Vorsitzenden wurde Heinrich Karl Weber wiedergew\u00e4hlt, Andreas Gruber wurde zweiter Vorsitzender, Otto Rothhaar Schriftf\u00fchrer und Adolf Lehner Kassenf\u00fchrer. Die Vereinsarbeit wurde wieder aufgenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1954 wechselte die Vereinsf\u00fchrung: erster Vorsitzender wurde Andreas Gruber, zweiter Vorsitzender Oswald Kiefer. Zur Finanzierung einer Motorsptize war es notwendig, den Jahresbeitrag von zwei auf vier Mark zu erh\u00f6hen. 1955 trat der Verein der Genossenschaft f\u00fcr Obstverwertung M\u00fcnchweiler bei. Ein Jahr sp\u00e4ter erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Vorstand wechselte 1960 (Oswald Kiefer erster Vorsitzender, Heinrich Eugen Scherer zweiter Vorsitzender) und 1964 (Hugo Appel und Albrecht Clauer) wieder. Nach jahrzehntelanger Unterbrechung fand 1964 auch wieder eine Ausstellung der Erzeugnisse aus Gem\u00fcseg\u00e4rten und Obstanlagen von 30 Mitgliedern statt. In den folgenden Jahren wurden stets Lehr- und Ausflugsfahrten f\u00fcr die Mitglieder angeboten. Im April 1968 wurde Walter M\u00fcller (B\u00e4ckermeister) Vorsitzender. In jener Zeit wurden j\u00e4hrlich Schnittkurse, Obstgartenbegehungen und \u00e4hnliche Veranstaltungen abgehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>80 Jahre Obst- und Gartenbauverein &#8211; dieses Jubil\u00e4um wurde am 2. Oktober 1970 im Gasthaus \u201cZur Linde\u201c in Anwesenheit von zw\u00f6lf Nachbarvereinen begangen. Gerhard Stapelfeldt und Herbert Rindchen hie\u00dfen die neuen Vorsitzenden 1973. Der Verein bot Film- und Diavortr\u00e4ge, Schnitt &#8211; und Veredelungskurse an. Unter dem Vorsitz von Gerd Kiefer (ab 1979) fanden das erste \u201eGrumbierebrodfeschd\u201c sowie die Pflanzung der vereinseigenen Rosenanlage und der erste Rosenschnittkurs statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder in feierlichem Rahmen wurde das 90j\u00e4hrige Bestehen am 23. und 24. August 1980 gefeiert. Zu den neuen Aktivit\u00e4ten w\u00e4hrend der Vorstandschaft von Hermann Huscher (1982) geh\u00f6rte der Wandertag. In den 80er Jahren wurden Schredder, Muser und Obstpresse angeschafft. Max Drews \u00fcbernahm die F\u00fchrung 1985 und sorgte f\u00fcr Okulier- und Sommerschnittkurse f\u00fcr Hobbyg\u00e4rtner. Er f\u00f6rderte auch die Geselligkeit: So nahm der Verein an allen Dorffesten teil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In die Amtszeit von Arno Schmitt und Gerwin Gruber (1989 bis 1991) fiel die 100-Jahr-Feier, die vom 8. bis 11. Juni 1990 stattfand. In einem Festzelt f\u00fcr 1.000 Personen hielt Pfarrer Schappert den Festgottesdienst. Oberb\u00fcrgermeister Karl Rheinwalt und Beigeordneter Josef Krekeler \u00fcberbrachten die Gr\u00fc\u00dfe der Stadtverwaltung Pirmasens. An Alt und Jung hatte man gedacht: Die Kinder konnten sich auf Karussells vergn\u00fcgen, der vierte Festtag war den Senioren gewidmet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorsitzende waren seit 1991 Karl-Heinz Wagner und Theo Schmitt, seit 1993 Karl Reiser und Theo Schmitt. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hat der Verein eine Hochstammanlage erstellt. Zehn Apfel- und Birnb\u00e4ume sind \u201eAuf der Hut\u201c, entlang des Wirtschaftsweges, 1991 gepflanzt worden und werden vom Verein unterhalten. Zu den wiederkehrenden Aktivit\u00e4ten geh\u00f6ren die Teilnahme am Blumenschmuckwettbwerb mit Preisverleihung beim Erntedankfest, das j\u00e4hrliche Grumbierebrodfeschd, und seit 1993 werden an die Konfirmanden und Kommunikanten wieder Obstb\u00e4umchen (auf Wunsch auch Str\u00e4ucher) verschenkt. Weiterhin h\u00e4lt man Schnitt- und Veredelungskurse sowie einen monatlichen Stammtisch ab. Zu den gesellschaftlichen Ereignissen z\u00e4hlen Vereinsfahrten, Ausfl\u00fcge, Kaffeekr\u00e4nzchen am Erntedanktfest und Wanderungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Liedergemeinschaft Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach all den Aufzeichnungen aus der Vereinsgeschichte scheint es fast das Schicksal des Gesangvereins zu sein, immer in der Bl\u00fcte seiner h\u00f6chsten Leistungen angelangt, durch Krieg, Spaltungen und Verbote auseinandergerissen zu werden, um dann bei einer Wiedergr\u00fcndung neu aufzubl\u00fchen. Als Geburtsdatum des Vereins, der aus dem kulturellen Leben des Ortsteils Gersbach nicht mehr wegzudenken ist, gilt der 1. Januar 1907. Die gro\u00dfe, aber auch schicksalsschwere Geschichte der Liedergemeinschaft nimmt ihren Lauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter eifriger Bef\u00fcrwortung des damaligen Lehrers Schmidt trafen sich an jenem Tag einige junge Leute im Gasthaus August M\u00f6rschel, um einen M\u00e4nnergesangverein zu gr\u00fcnden. Die Begeisterung der S\u00e4nger, die auch als Wegbereiter f\u00fcr den heutigen Verein \u201eLiedergemeinschaft Gersbach\u201c gelten, war gro\u00df. August M\u00f6rschel, Adam H\u00f6h, Jakob M\u00f6rschel, Adam Weber, Ferdinand Schmitt, Gustav Weber, Jakob Theiss, Ludwig Theis, Friedrich Jeckel, Friedrich Korb, Adam Sch\u00e4fer, Johann Jakob Ziliox, Karl Weber, Christian M\u00fcller, Heinrich Schmidt, Jakob Schmidt, Eugen Weber, Friedrich Kah, Heinrich D\u00e4ther, Karl Jeckel, Jakob Seebald, Heinrich Seebald, Heinrich Seibert, Heinrich Hinkel, Jakob Weber, Heinrich Weber, Ludwig Ehrhardt und Willi Scherer waren laut dem Protokollbuch von damals die Gr\u00fcndungsmitglieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass zu jener Zeit ein strenges Reglement im Verein herrschte, zeigen die nachstehend zitierten Ausz\u00fcge aus dem Protokollbuch: Am 30. Mai 1908 wurde eine Ausschusssitzung abgehalten, in welcher beschlossen wurde, dass \u201eein Mitglied, welches ohne Entschuldigung drei Proben vers\u00e4umt hat, als passives Mitglied \u00fcberschrieben wird und erst nach drei Monaten wieder als S\u00e4nger mitwirken kann.\u201c Und auch 18 Jahre sp\u00e4ter hatte sich an dieser Strenge nichts ge\u00e4ndert, wie die Generalversammlung vom 9. Januar 1926 deutlich macht:<\/p>\n<ol>\n<li>Will ein passives Mitglied als aktives Mitglied dem Verein weiter angeh\u00f6ren, so muss es sich vorher einer Pr\u00fcfung der Stimme unterziehen.<\/li>\n<li>Ist ein S\u00e4nger am Singstundenbesuch verhindert, so hat er einen S\u00e4nger zu verst\u00e4ndigen, der ihn dann an ma\u00dfgebender Stell zu entschuldigen hat.<\/li>\n<li>Dreimaliges unentschuldigtes Fehlen hat Ausweisung aus dem Verein zur Folge<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Beitr\u00e4ge und Verg\u00fctungen hatten damals nat\u00fcrlich einen anderen Status als heute: So wurde bei der Generalversammlung vom 15. Dezember 1919 die Funktion des Dirigenten August M\u00f6rschel jr. \u00fcbertragen, der dieses Amt &#8211; ohne jegliche Verg\u00fctung &#8211; aus\u00fcbte. Der Monatsbeitrag wurde auf 30 Pfennige festgesetzt. Die Stelle des Vereinsdieners erhielt Karl Zimmermann gegen eine Verg\u00fctung von 23.50 Mark pro Jahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den Kriegsjahren 1914 bis 1918 , besonders aber in den Vorkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges, als 1933 bis 1939 der Verein jeglicher Eigenst\u00e4ndigkeit beraubt war, lag das Vereinsleben darnieder, um schlie\u00dflich in den vierziger Jahren vollends zusammenzubrechen. F\u00fcr die Unterbringung der Westwallarbeiter wurde das Vereinslokal beschlagnahmt, so dass man hier bereits eingeschr\u00e4nkt wurde. Dann kam die Zeit, in der mancher S\u00e4nger und manches Mitglied zum Milit\u00e4rdienst einberufen wurde. Obwohl man sich weiterhin M\u00fche gab, den Verein und Sangesbetrieb aufrechtzuerhalten, scheiterte aber an vielerlei Hindernissen. Die Stilllegung des Vereins war die Folge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch aus dem Chaos sollte neues Leben erbl\u00fchen: Einige Gersbacher, bereits im fortgeschrittenen Alter, trafen sich am 6. M\u00e4rz 1948 im Gasthaus Seebald, um mit der Verschmelzung des MGV Gersbach mit dem Kirchenchor den Verein, nunmehr unter dem Namen \u201eLiedergemeinschaft Gersbach\u201c, neu ins Leben zu rufen. Im Wiedergr\u00fcndungsjahr wurde Gustav Rothhaar zum ersten Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Sein Stellvertreter war Jakob Leibrock. Als Kassenwart wurde Ernst Weber eingesetzt. Das Amt des Schriftf\u00fchrers \u00fcbernahm Walter Gruber. Als Dirigenten w\u00e4hlte man Karl Habermehl jr. aus Pirmasens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die bisherigen Vorsitzenden der Liedergemeinschaft: Die Vereinsgeschicke lagen seit der Gr\u00fcndung vor 89 Jahren in den H\u00e4nden von Adam Weber, Friedrich Korb, Jakob Schmidt, August Albert Weber, Otto Schmidt, Gustav Rothhaar, Hugo Sprau, Hugo Clauer, Gertrud Mayer, Erich Zimmermann. In den Jahren 1961 bis 1989 f\u00fchrte Walter M\u00fcller (mit kurzer Unterbrechung) den Verein und seit 21. M\u00e4rz 1989 leitet Anni Sprau mit viel Elan und pers\u00f6nlichem Einsatz die Liedergemeinschaft. Walter M\u00fcller, bei Abgabe des Vorsitzes an Anni Sprau zum Ehrenvorsitzenden ernannt, ist auch heute noch im Hintergrund unerm\u00fcdlich f\u00fcr den Verein t\u00e4tig, etwa beim Kartenvorverkauf f\u00fcr das Weihnachtskonzert, das seit 1991 in der Friedenskirche allj\u00e4hrlich in der Weihnachtszeit stattfindet und auf gro\u00dfe Resonanz trifft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt bleiben sollen auch die Dirigenten der letzten 25 Jahre: Richard Heringer, Arthur Bianchi, Franz Weller, Friedel Gabriel und seit 1984 Hans-Joachim Gutting, der den Verein schon zu manchem Erfolg gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gute Erfolge waren Beweis genug f\u00fcr das Engagement jedes einzelnen Mitgliedes. Leider scheiterte der zun\u00e4chst vielversprechende Versuch, zur Sicherung des S\u00e4ngernachwuchses einen Kinderchor in den Verein zu integrieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Bedauern ist auch festzustellen, dass der Nachwuchs an S\u00e4ngern heute ausbleibt. Trotz eifrigen Bem\u00fchens um neue Mitglieder ist die Zahl der Aktiven r\u00fcckl\u00e4ufig. Wenn diese Tendenz anh\u00e4lt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wie lange sich \u201eder Gesangverein\u201c noch am aktiven Gestalten von Vereinsfesten, Gottesdiensten und anderen Festlichkeiten beteiligen kann. Die Liedergemeinschaft ist daher auf der Suche nach weiteren S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern f\u00fcr die Singstunde am dienstags abends.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Musikverein<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Musikverein wurde 1955 im Verbund der Liedergemeinschaft gegr\u00fcndet. Aber\u00a0 bereits nach zw\u00f6lfj\u00e4hriger Zugeh\u00f6rigkeit erlangte man am 16. September 1967 seine Eigenst\u00e4ndigkeit. Bei der Gr\u00fcndungsversammlung waren 32 Personen anwesend, der neue Verein sollte \u201cSpielmanns- und Fanfarenzug Gersbach\u201d hei\u00dfen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Walter Thoretz sen. gew\u00e4hlt, ihm zur Seite stand als zweiter Vorsitzender\u00a0 Helmut Sch\u00e4fer. Mit einer freiwilligen Spende der Anwesenden wurde gleich zu Beginn der finanzielle Grundstock gelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Investitionen bestimmten die Anfangszeit. Zun\u00e4chst einmal mussten Instrumente, neue Uniformen und vieles mehr angeschafft werden. Entgegen aller pessimistischen Voraussagen wurde der Verein von Anfang an in der Bev\u00f6lkerung akzeptiert,\u00a0 fand gro\u00dfen Zuspruch und konnte in seinen Glanzzeiten 60 Mitglieder z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Vorsitzenden seit 1967: Walter Thoretz sen. (1967 bis 1970), Walter Hever (1970 bis 1972), Werner Sprau (1972 bis 1983), Walter Thoretz sen. (seit 1983). Zum Ehrenmitglied wurde 1970, wegen seiner Verdienste um den Verein, Albert Stefan ernannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber die Grenzen von Gersbach hinaus hat der Verein seit jeher einen guten Namen. Enge Kontakte bestehen besonders zu den Patenvereinen Musikverein Kleinsteinhausen, Musikverein Dellfeld und Musikverein Thaleischweiler-Fr\u00f6schen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1974 wurde der Spielmanns- und Fanfarenzug zu einem Musikzug umgestaltet, die Zahl der Aktiven schrumpfte auf etwa 25. Trotzdem lie\u00df die Freude am Musizieren nicht nach. Werner Maier als neuer Musikleiter wurde Nachfolger von Karlheinz Fr\u00f6hlich (1967 bis 1974). Er \u00fcbernahm die Ausbildung und konnte, zusammen mit seinen Musikern, gro\u00dfe Erfolge feiern. Eine zweite Umstellung durchlief der Verein 1978 vom Musikzug zum Musikverein. Wiederum hatte dies das Ausscheiden aktiver Mitglieder zur Folge. Alfred Wittmer \u00fcbernahm 1983 die musikalische F\u00fchrung und brachte \u201efrischen Klang\u201c in den Verein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein kleiner Stamm von Musikern h\u00e4lt dem Verein bis heute die Treue: Walter Thoretz sen., Heinz Hoffmann, Michael Thoretz, Alfred Wittmer, Walter Thoretz jr., Ernst Hoffmann, Werner Thoretz, Markus Sema (aus Donsieders seit 1982 dabei), Ute Thoretz, Christa M\u00fcller, Andreas Thoretz und Karlheinz Fr\u00f6hlich (fr\u00fcherer Musikleiter). Letzterer ist seit 1985 wieder dabei und mit 70 Jahren das \u00e4lteste aktive Mitglied.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Landfrauenverein Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1951 wurde der Grundstein f\u00fcr den Landfrauenverein Gersbach gelegt. Damals hielt die Landwirtschaftslehrerin Margarete Grill, sp\u00e4ter Margarete G\u00f6ttel, Backkurse ab. Das Interesse hieran war sehr gro\u00df: So entschlossen sich 16 Frauen, einen Landfrauenverein zu gr\u00fcnden. Herta Bohl \u00fcbernahm zu Beginn den Vorsitz, Martha Weber wurde Kassiererin. Zun\u00e4chst traf man sich abwechselnd bei den einzelnen Mitgliedern zuhause. Als der Zuspruch jedoch st\u00e4ndig gr\u00f6\u00dfer wurde, musste man auf Gastst\u00e4tten ausweichen, wo dann die verschiedenen Veranstaltungen stattfanden: Angeboten wurden Back-, Koch-, Bastel- und Werkkurse, au\u00dferdem lud man zu Vortr\u00e4gen \u00fcber Familie, Gesundheit und aktuelle Themen ein. 44 Mitglieder geh\u00f6rten zeitweise dem Verein an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Advents-, Faschings- und Geburtstagsfeiern sowie ein j\u00e4hrlicher Tagesausflug erg\u00e4nzten das Vereinsgeschehen. Ziele der Landfrauen bei ihren Ausfl\u00fcgen unter dem Motto \u201eLa\u00df die Sorgen Sorgen sein, heut\u00b4 fahr\u00b4n wir mit dem Landfrauenverein\u201c waren unter anderem Rhein, Neckar, Mosel, Fantasialand Br\u00fchl, Insel Mainau, Schwarzwald, Loreley, die Hohk\u00f6nigsburg im Elsa\u00df, Weihnachtsmarkt in Michelstadt sowie einige deutsche Gro\u00dfst\u00e4dte. Die Geselligkeit wird nach wie vor sehr intensiv gepflegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1956 \u00fcbernahm Ella Scheerer das Amt der ersten Vorsitzenden und \u00fcbergab dies im Jahr 1988 an Maria Stein, gleichzeitig wurde Trude G\u00f6ttel zweite Vorsitzende. Der heutige Vorstand, gew\u00e4hlt im Jubil\u00e4umsjahr 1991, besteht aus der ersten Vorsitzenden Maria Stein, der zweiten Vorsitzenden Ruth Fabian, der dritten Vorsitzenden Trude Rothhaar, der ersten Kassiererin Trude G\u00f6ttel und der zweiten Kassiererin Ilse Scheerer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kaninchenzuchtverein P17 Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Aufzeichnungen \u00fcber die Anf\u00e4nge der organisierten Kaninchenzucht in Gersbach beginnen in einer Zeit, in der das Kaninchen in erster Linie als Nahrungslieferant gehalten wurde. Eine gute Handvoll Tierliebhaber sa\u00df im Jahre 1929 beisammen und fachsimpelte \u00fcber Kaninchen, denn jeder von ihnen war Besitzer von den im Volksmund sogenannten \u201cStallhasen\u201d. Damit die Vereinsgr\u00fcndung ordnungsgem\u00e4\u00df ablief, berief man eine Gr\u00fcndungsversammlung ein: Anwesend waren Adam Wagner, Heinrich Schindeldecker, Robert Schindeldecker, Heinrich Eger, Robert Wagner sowie Otto Sprau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die erste zukunftsweisende Handlung war das Austauschen der Bastardhasen gegen Rassekaninchen. F\u00fcr das Sammeln der Felle wurde eigens eine Vereinssammelstelle eingerichtet. Als die Tiere durch Rassetiere ersetzt waren, trat man mit dieser Erstausstattung\u00a0 an die \u00d6ffentlichkeit. Bei der ersten Schau im November 1930 konnte der Verein schon stolze 64 Tiere dem Preisrichter zur Bewertung vorstellen. In den folgenden Jahren ging der Verein intensiv der Kaninchenzucht nach und stellte seine Tiere auch bei den Schauen auf Kreisebene aus. Die Kaninchenz\u00fcchter nutzten den Besuch von Tagungen auf Kreisebene zur Pflege der Geselligkeit. Meist war man zu Fu\u00df unterwegs, deshalb wurden diese Wanderungen als Vereinsausflug deklariert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 1938 stellte der Verein zum ersten Mal Tiere auf der Landesfachgruppenschau in Saarbr\u00fccken aus. Von den 26 ausgestellten Tieren erhielten 25 einen Preis. 1939 bis 1941 konnten wegen des Krieges keine Schauen abgehalten werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber die Jahre danach liegen keine Aufzeichnungen vor, bis sich am 3. Januar 1959 in der \u201eAlten Wirtschaft Sandt\u201c bei den Wirtsleuten Huber 22 Gleichgesinnte zusammenfanden, um die Vereinst\u00e4tigkeit wieder aufzunehmen. Die Folgezeit wurde f\u00fcr die Zucht und den weiteren Aufbau des Vereins genutzt. So wurde eine Jugendgruppe gegr\u00fcndet, und viele Zuchtfreunde kamen hinzu. Auch Mitglieder aus Bottenbach und Gro\u00dfsteinhausen geh\u00f6rten dem Verein an. Im Jahre 1969 gr\u00fcndeten die Z\u00fcchterfrauen eine eigene Frauengruppe, deren erste Vorsitzende Erika Weber wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jugendarbeit, die Zucht und die Verbesserung der Kaninchenrassen wurden beim Kaninchenzuchtverein stets gro\u00dfgeschrieben. Die Jugendgruppe belegte auf gro\u00dfen Kreis- und Landesschauen immer erste Pl\u00e4tze. Viele Z\u00fcchter des Gersbacher Vereins waren und sind weit \u00fcber die Grenzen des Landesverbandes bekannt, hier seien nur einige Namen genannt: Heinrich Schindeldecker, Hermann Wagner, Alfons M\u00fcller und Ottmar M\u00fcller. Neben dem z\u00fcchterischen Element, das den Verein in der \u00d6ffentlichkeit auszeichnet, stehen aber die Geselligkeit, Kameradschaft und Geschlossenheit nicht hintenan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 1979 feierten die Kaninchenfreunde ihr 50j\u00e4hriges Bestehen. Emil Kunz, erster Vorsitzender, konnte im bis auf den letzten Platz besetzten Saal Tomajer das Festbankett er\u00f6ffnen und den Schirmherrn der Veranstaltung, den damaligen Oberb\u00fcrgermeister Karl Rheinwalt, begr\u00fc\u00dfen. Im Jubil\u00e4umsjahr z\u00e4hlte der Verein 65 Mitglieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren entwickelte sich im z\u00fcchterischen Bereich des KZV Gersbach ein Leistungsbestand, den man, ohne \u00fcberheblich zu sein, zu den besten des Kreises Pirmasens z\u00e4hlen kann. Auch auf \u00fcberregionaler B\u00fchne sind die Z\u00fcchter stets auf den vordersten Pl\u00e4tzen zu finden. Erw\u00e4hnenswert sind in diesem Zusammenhang Emil Kunz, Dieter Kunz und Werner Hutzler, die seit Jahren konstante Ergebnisse liefern. Nicht vergessen werden darf die Jugendgruppe unter der Leitung von G\u00fcnther Kunz. Voller Stolz darf man behaupten, da\u00df sie zur Elite des Landesverbandes z\u00e4hlt. Ihr geh\u00f6ren Steffen Hutzler, Martin Kunz, Marcus Kunz, Christa Kunz, Patrick Wagner, Andrea Sch\u00e4fer, Sebastian Sch\u00e4fer und Christian Amschler an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zeitweise werden im Verein rund 1.000 Tiere gekennzeichnet. Aber neben dem z\u00fcchterischen Flei\u00df beteiligen sich die Mitglieder auch an \u00f6rtlichen Veranstaltungen, auch am Dorffest. Dies ist alles nur m\u00f6glich, weil der Verein in den letzten 66 Jahren durch folgende Vorsitzende gut gef\u00fchrt wurde: Adam Wagner, Otto Sprau, Hugo Clauer, G\u00fcnter Huber, Hermann Huscher, Walter Schindeldecker, Werner M\u00fcller, Dieter Kunz, Fred Wagner und Emil Kunz. Letzterer f\u00fchrte und f\u00fchrt die Geschicke des Vereins mit Unterbrechungen seit nunmehr 18 Jahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rdergemeinschaft Mehrzweckhalle Gersbach e.V.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>43 interessierte Gersbacher B\u00fcrger gr\u00fcndeten am 25. November 1983 die \u201eF\u00f6rdergemeinschaft Mehrzweckhalle Gersbach e. V.\u201c. Ziel und Zweck des Vereins sind in der Satzung definiert:<\/p>\n<p>\u201e\u00a7 2: Der Verein dient<\/p>\n<p>&#8211; der Errichtung der Gemeinschaftshalle f\u00fcr den Stadtteil Gersbach, die dem kulturellen und sportliches Lebens des Stadtteils und seiner B\u00fcrger dienen soll<\/p>\n<p>&#8211; der F\u00f6rderung der kulturellen, sportlichen und sozialen Anliegen im Stadtteil Gersbach.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Anfang an widmete sich der Vorstand mit viel Flei\u00df und Engagement dem Erreichen des Vereinszieles. Unter dem Motto \u201eAlle Gersbacher unter einem Dach\u201c wurden 1984 bis 1987 in Zusammenarbeit und mit Unterst\u00fctzung der ortsans\u00e4ssigen Vereine und vieler freiwilliger Helfer allj\u00e4hrlich Dorffeste veranstaltet, die stets erfolgreich waren und den finanziellen Grundstein f\u00fcr die Halle von der Vereinsseite aus legten. Die folgende Zeit war gepr\u00e4gt von Verhandlungen, Besichtigungen, Eingaben, Informationen und von viel Arbeit. So kam man m\u00fchsam, aber Schritt f\u00fcr Schritt auf dem eingeschlagenen Weg voran. Viel Idealismus und pers\u00f6nlicher Einsatz waren gefordert. \u00dcber Fortbestand und neue Zielsetzungen wird nach Erf\u00fcllung des Vereinszwecks zu diskutieren und entscheiden sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung haben sich in den Reihen des Vorstandes einige Ver\u00e4nderungen ergeben: \u201eM\u00e4nner der ersten Stunde\u201c sind Helmut Schmidt (erster Vorsitzender), Helmut Weber (zweiter Vorsitzender), Werner Kummrow und Walter M\u00fcller (Beisitzer). Hinzugekommen sind im Laufe der Jahre Kurt Weber (erster Kassierer), Erwin Eitel (zweiter Kassierer), J\u00fcrgen Leienberger (erster Schriftf\u00fchrer), Birgitta Weber (zweite Schriftf\u00fchrerin), Dieter Hever, Erwin Dorst und Dieter Kunz (Beisitzer).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B.Z.V. \u201eHeimatliebe\u201c Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gab es einen starken Verein der Brieftaubenz\u00fcchter. Leider sind hier\u00fcber keine Unterlagen mehr vorhanden. Nur zwei Schriftst\u00fccke legen Zeugnis \u00fcber die Existenz ab: erstens eine Einnahme-Einweisung der Gemeinde vom 1. M\u00e4rz 1923 zu Lasten des Brieftaubenvereins \u00fcber 500 Mark Lustbarkeitssteuer, zweitens ein\u00a0 Diplom vom 1. September 1927 des Z\u00fcchters Hermann Wagner. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass Richard Ziliox damals erster Vorsitzender und Eugen M\u00f6rschel Schriftf\u00fchrer war. Aus Erz\u00e4hlungen wei\u00df man, dass zu jener Zeit nur eine einzige, gemeinsame Konstatieruhr an der alten Linde bei der \u201eAlten Wirtschaft Sandt\u201c vorhanden war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 1941 gab es noch sieben Taubenz\u00fcchter im Ort, wie aus einer Auflistung der Gemeinde hervorgeht. Auf Anordnung der Gestapo (Geheime Staatspolizei) waren diese jedoch, \u201eim Interesse der Reichsverteidigung\u201c, einer strengen Kontrolle durch die Kreispolizeibeh\u00f6rden unterworfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch aus den Reihen der Brieftaubenfreunde forderte der Krieg seine Opfer, viele, vor allem auch junge Mitglieder sind gefallen. Die wenigen Heimgekehrten haben ihr Steckenpferd aber bald wieder aufgenommen, sich jedoch noch bestehenden Vereinen in Pirmasens und Winzeln angeschlossen. So waren es am 10. Oktober 1957 nur 13 aktive Gr\u00fcndungsmitglieder, die den Verein wieder ins Leben riefen. Der B.Z.V. \u201eHeimatliebe\u201c Gersbach wurde unter der Nummer 08648 beim Verband Deutscher Brieftaubenz\u00fcchter registriert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute geh\u00f6rt der Gersbacher Verein der Reisevereinigung Rodalben-Pirmasens an, einem Zusammenschluss von 23 Vereinen, die einen eigenen Kabinenexpre\u00df (Transporter) unterh\u00e4lt. Die Preisfl\u00fcge finden j\u00e4hrlich von Ende April bis Mitte September statt. Von Anfang an hatte der Verein gute Z\u00fcchter in seiner Mitte. Viele passive Mitglieder halten dem Verein seit der Neugr\u00fcndung die Treue. Als erste Vorsitzende fungierten von 1957 bis 1965 Hermann Wagner, von 1965 bis 1968 Alfred Gruber und seit 1968 Rudi Wagner. Helmut Reiser verwaltet seit 1965 die Kasse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besonders stolz sind die Gersbacher Brieftaubenz\u00fcchter darauf, j\u00e4hrlich ihr Scherflein zur Spende an die \u201eAktion Sorgenkind\u201c beizutragen. Diese Organisation wird vom Verband Deutscher Brieftaubenz\u00fcchter seit Jahren unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SV\u00a0 Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war am 30. August 1909, als Ludwig Huber einige M\u00e4nner und J\u00fcnglinge von Gersbach einlud, um den \u201eTurnverein Gersbach\u201c zu gr\u00fcnden. Damals beherrschte noch die\u00a0 Idee des legend\u00e4ren Turnvaters Jahn das Vereinsgeschehen, und vom Fu\u00dfball war weit und breit nichts zu sehen. Gr\u00fcndungsmitglieder waren Jakob Dernberger, Adam Ehrhardt, Jakob Ehrhardt, Ludwig Ehrhardt, Jakob G\u00f6ttel, Andreas Gruber, Jakob Gruber, Jakob Huber, Ludwig Huber, Robert Scherer, Eugen Weber, August Ziliox, Georg Ziliox und Hermann Schmidt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als sp\u00e4ter das Fu\u00dfballspiel von England nach Deutschland kam, bestaunte man zun\u00e4chst diese neue Sportart. Eine m\u00e4chtige Begeisterung ergriff die damalige Jugend. Zuerst waren die gro\u00dfen St\u00e4dte Sitz der neuen Vereine, dann brach diese Woge auch \u00fcber die kleinen Orte unseres Landes herein. In Pirmasens, Rodalben, M\u00fcnchweiler, Clausen und Winzeln hatte bereits eine aufgeschlossene Jugend in den vergangenen Jahren einen Fu\u00dfballverein gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erst drei Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges war es auch in Gersbach soweit: Einige Mitglieder des Turnvereins trafen sich am 5. M\u00e4rz 1921 und beschlossen, eine Fu\u00dfballabteilung zu gr\u00fcnden. Ein Fu\u00dfballplatz wurde auch ben\u00f6tigt, weshalb eine Anfrage wegen eines Spielfeldes an das \u201eK\u00f6nigliche Forstamt\u201c gerichtet wurde. Der Antrag zur Aufnahme in den Fu\u00dfballverband wurde im September 1921 gestellt. Man nannte sich aber immer noch Turnverein. Der monatliche Mitgliedsbeitrag betrug 50 Pfennige.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die eigentliche Geburtsstunde einer selbst\u00e4ndigen Abteilung hat wohl Ende August 1922 geschlagen. In der Gastwirtschaft Wilhelm Weber, heute \u201eAlte Wirtschaft Sandt\u201c, fand sich eine Schar junger M\u00e4nner zusammen. An diesem Abend wurde in der \u201eTurnwartsitzung\u201c beschlossen, da\u00df an Spielersitzungen nur Mitglieder der Fu\u00dfballabteilung und der Vorsitzende teilnehmen d\u00fcrfen. Auf Beschluss der 40 Anwesenden wurde die \u201eFu\u00dfballabteilung\u201c offiziell gegr\u00fcndet und dem Turnverein angeschlossen. Vereinsfarben waren \u201eBlau-Wei\u00df\u201c. Zum ersten Vorsitzenden wurde Andreas Gruber gew\u00e4hlt. Bereits zu dieser Zeit hat Geld f\u00fcr die Vereine eine bedeutende Rolle gespielt. Deshalb wurde genau festgelegt, was \u201eEinnahmen und Ausgaben\u201c der neuen Abteilung sind und was zu deren Besitz z\u00e4hlt. Man einige sich auf einen \u201eFreibetrag\u201c von 500 Mark. Was dar\u00fcber hinaus erwirtschaftet wurde, musste an die Hauptkasse des Turnvereins abgeliefert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Gemarkung \u201eBreitsitters\u201c entstand der erste Fu\u00dfballplatz. Der damalige F\u00f6rster Wunderer nahm die Berechnung eines Spielfeldes vor. Das Sportgel\u00e4nde wurde dann von der Gemeinde auf 99 Jahre gepachtet. Es wurden Tannen zugehauen und damit die ersten Tore erstellt. Der Sportplatz wurde in m\u00fchevollem, freiwilligem Arbeitseinsatz der Mitglieder und G\u00f6nner errichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem man einige Zeit \u201ege\u00fcbt hatte\u201c &#8211; Spieler und Begeisterung waren genug vorhanden -, wollte man endlich ein Fu\u00dfballspiel austragen. Der \u201eFu\u00dfballklub 06 Rodalben\u201c stellte sich zur Verf\u00fcgung und gab den Einheimischen ein wahres \u201eLehrspiel\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten der Fu\u00dfballabteilung waren von Anfang an recht vielf\u00e4ltig. Man gr\u00fcndete am 12. Januar 1930 eine eigene Wanderabteilung. Ein Ger\u00e4teschuppen wurde gebaut und mit einem monatlichen Beitrag von zehn Pfennigen pro Mitglied finanziert. Um die im Ersten Weltkrieg gefallenen Vereinsmitglieder zu ehren, hatte man eine Gedenktafel anfertigen lassen und sie am 6. April 1930 in einer Feierstunde enth\u00fcllt. Sie hat auch heute noch ihren Platz im Sportheim.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1933 feierte man unter der Regie von Trainer Robert Serwein aus Pirmasens die erste Fu\u00dfballmeisterschaft. In dieser Zeit gab es mit dem \u201eInternationalen\u201c Heinrich Hergert einen gro\u00dfen Aufschwung im sportlichen Bereich: Vereine wie Winzeln, Erlenbrunn, Ruppertsweiler, Lemberg, Rieschweiler, Fischbach, Burgalben und Thalfr\u00f6schen wurden eindeutig bezwungen, so dass man dreimal hintereinander den Meistertitel holte. Jetzt mu\u00dfte man sich mit den Mannschaften \u201ePfalz 07 Pirmasens\u201c, \u201eSportklub 05 Pirmasens\u201c, \u201eFC Dahn\u201c, \u201eFC Clausen\u201c und \u201eFC M\u00fcnchweiler\u201c messen.<\/p>\n<p>Bereits damals waren Spieler mit den Familiennamen Huber, Weber, Wagner, Sprau, Clauer und Schindeldecker in den Meistermannschaften zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit auch nach dem B\u00fcrgerlichen Recht alles seine Ordnung hatte, wurde in einer Ausschusssitzung angeregt, den Verein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Doch sollte es vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nicht mehr dazu kommen: Das Sportgel\u00e4nde wurde im Juni 1938 durch den Reichsarbeitsdienst beschlagnahmt. Zum Entsetzen der Vereinsmitglieder wurde das m\u00fchsam finanzierte Ger\u00e4tehaus abgerissen.<\/p>\n<p>Der Saal im Vereinslokal wurde, um das Ma\u00df voll zu machen, mit Westwallarbeitern belegt, so dass der Verein auch hier eingeschr\u00e4nkt wurde und weder eine Turnstunde noch eine Veranstaltung abgehalten werden konnte. Verschiedene Mitglieder sind daraufhin aus dem Verein ausgetreten. Am 12. November 1938 schlie\u00dflich wurde der Spielbetrieb eingestellt. Mit der letzten Eintragung in das Protokollbuch vom 25. M\u00e4rz\u00a0 1939 markierte der damalige Schriftf\u00fchrer das Ende des Vereinslebens, noch bevor mit dem Zweiten Weltkrieg eine f\u00fcr die ganze Welt furchtbare Zeit begann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Krieg hat auch den SV Gersbach schwer getroffen. Zahlreiche Fu\u00dfballer und Mitglieder mussten im Krieg ihr Leben lassen. Ihnen zu Ehren wurden zwei\u00a0 Ehren-tafeln \u201eDen Toten zum Ged\u00e4chtnis und den Lebenden zur Mahnung 1939-1945\u201c angefertigt und 1961 der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus Angst vor einer Wiederbelebung des Militarismus verboten die Siegerm\u00e4chte nach Kriegsende zun\u00e4chst jegliches Vereinsleben. Zusammenk\u00fcnfte bedurften der Genehmigung der Milit\u00e4rbeh\u00f6rden. Dennoch trafen sich im Herbst 1945 die zur\u00fcckgekehrten Sportler in ihrem Vereinslokal. Sie pflegten die so lange vermisste Geselligkeit und spielten gegen Gleichgesinnte in den umliegenden Ortschaften. \u00c4ltere Spieler mussten eingreifen, damit die Mannschaft vollz\u00e4hlig wurde. Als nach Kriegsende die Voraussetzungen f\u00fcr eine Neugr\u00fcndung wieder g\u00fcnstig waren, wurde bei der franz\u00f6sischen Milit\u00e4rregierung in Pirmasens ein entsprechender Antrag gestellt. S\u00e4mtliche Auflagen, besonders politischer Art, konnten erf\u00fcllt werden: So konnte der Sportverein sich schon bald wieder formieren. Die Sportplatzanlage hatte in den letzten Monaten des Krieges als Panzergraben gedient, so dass man viel M\u00fche und Arbeit aufbringen musste, um ihn wieder einzuebnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf Landesebene wurde ein neuer Fu\u00dfballverband gegr\u00fcndet und eine neue Klasseneinteilung vorgenommen. Dabei wurde die Vorkriegsst\u00e4rke der Gersbacher nicht ber\u00fccksichtigt, so dass eine Einstufung in die B-Klasse erfolgte. Nur durch Tausch konnte man Sportbekleidung und B\u00e4lle erwerben, Fu\u00dfballschuhe wurden selbst hergestellt. Immer wieder fand sich ein guter Freund und G\u00f6nner, der dem Verein die notwendigen Mittel zur Verf\u00fcgung stellte. In Fahrzeugen mit Holzvergasern fuhr man zu den Ausw\u00e4rtsspielen, und manchem wird noch heute die sogenannte \u201eKuh\u201c der Firma Ludwig Busch unvergessen bleiben. Oft musste man auch zu Fu\u00df den Weg zum gegnerischen Verein zur\u00fccklegen. Ohne Verpflegung und Spesen, mit \u201eD\u00fcnnbier und gro\u00dfem Idealismus\u201c, kehrte man am Abend m\u00fcde und abgespannt nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Langsam, aber sicher pendelte sich der Spielbetrieb wieder ein, und die W\u00e4hrrungsreform im Juni 1948 brachte auch die Klstrongnbsp;\u00e4rung dep r pVereinsfinanzen mit sich. Als erster Trainer nach dem Krieg wurde Frank Kaminek vom FK Pirmasens verpflichtet. Auch der damalige Oberligaspieler Paul Walter, der in Gersbach heimisch geworden war, verst\u00e4rkte die Mannschaft. Bereits im Spieljahr 1949\/50 wurde der Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Diese Spielklasse konnte mit einj\u00e4hriger Unterbrechung (1957\/58) bis zum Jahre 1969\/70 gehalten werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Sommer 1951 wurde das neu erstellte Sportheim eingeweiht, bereits 1956 zum ersten Mal erweitert, komplett war die Sportanlage allerdings erst im Jahr 1962 nach Warmwasserinstallation (1960) und der Einrichtung einer Schiedsrichterkabine.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1965 wurde die im Jahre 1961 gegr\u00fcndete \u201e1 b-Mannschaft\u201c Meister der C-Klasse ohne eine einzige Spielerstrafe. Im gleichen Jahr schlossen sich die Jugendmannschaften aus Gersbach und Windsberg zusammen. Ebenfalls mit Gersbacher und Windsberger Spielern wurde 1968 eine AH-Mannschaft gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitte der 70er Jahre konnte sich die erste Mannschaft wiederum drei Jahre (mit Unterbrechung) in der A-Klasse halten. In einer Pressenotiz vom Juli 1978 war der SV Gersbach als \u201eStehauf-M\u00e4nnchen-Mannschaft\u201c bezeichnet. Dies galt f\u00fcr die Jahre zuvor und hat bis zum heutigen Tag seine G\u00fcltigkeit. Es gab auch 1984 einen \u201eR\u00fcckfall\u201c in die C-Klasse, nach dem Wiederaufstieg 1985 in die B-Klasse konnte man sich aber mit wechselndem Erfolg bis 1993\/94 in dieser Klasse etablieren. Jetzt spielt der SV Gersbach aber wieder in der C-Klasse, jetzt Kreisklasse genannt, hat jedoch in der Saison 1995\/96 beste Aufstiegschancen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wegen Spielermangels konnte von 1990 bis 1995 keine AH-Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Inzwischen haben sich aber wieder einige \u201cAlte Herren\u201d zu einer Mannschaft zusammengefunden. Die vorhandenen Jugendspieler sind bereits seit Jahren in die Jugendspielgemeinschaft mit Winzeln, die \u201eSG S\u00fcdwest\u201c, integriert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sechs gro\u00dfe Lichtfluter wurden im Juni 1972 aufgestellt. Der letzte und mit Abstand gr\u00f6\u00dfte finanzielle Kraftakt waren der erneute Anbau und die Renovierung des Sportheimaltbaus im Jahr 1991. Heute pr\u00e4sentiert sich die Vereinsunterkunft als gem\u00fctliche, gro\u00dfz\u00fcgig gestaltete Begegnungsst\u00e4tte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend soll nicht vers\u00e4umt werden, den Vorsitzenden der Nachkriegsjahre f\u00fcr ihre aufopferungsvolle Arbeit zum Wohle des Vereins zu danken: Friedrich Jekel, Heinrich Schimmel und Otto G\u00f6ttel, Karl Franzreb, Karl Wagner und Helmut Schmidt (Ehrenvorsitzender), Heinz Stein, Richard Clauer und Willi Reinhard, Karl Wagner, Bernd Schindeldecker und Otto Krebs, Kurt G\u00f6ttel, Heiner Metz und Emil S\u00fc\u00df, Werner Schellenbaum, Dieter Rothhaar und Werner Sprau, Roland Kelsch, Herbert Weber und Karl-Peter Klein, Fritz Rokohl, Dieter Clauer und Klaus Schindeldecker. Dieter Clauer und Werner Sprau f\u00fchren auch heute noch, zusammen mit Wolfgang Mai\u00df, den Verein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kurt Weber, der seit \u00fcber 40 Jahren die Vereinskasse f\u00fchrt, wurde wegen seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt, ebenso Erwin Dorst, Otto Rothaar und Albert Wilhelm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gedankt werden soll auch den Spielertrainern Erwin Dorst, Klaus Rothhaar, Richard Clauer, Heinz Sprau, Helmut Weber und Dieter Clauer, die alle aus den Reihen des SV Gersbach hervorgeangen sind und erheblichen Anteil am Fu\u00dfballgeschehen in Gersbach hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verein der Hundefreunde Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um ihr Hobby, die Hundezucht, noch aktiver betreiben zu k\u00f6nnen, schlossen sich einige Hundefreunde zusammen und hoben den Verein der Hundefreunde (VdH) aus der Taufe. Die Gr\u00fcndungsversammlung fand im August 1963 im Caf\u00e9 D\u00e4ther statt. Teilnehmer waren Manfred Jeckel, Heidenreich, Philipp Reis, Horst Weber und Kurt Knecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Innerhalb kurzer Zeit gesellten sich noch etliche Hundefreunde hinzu und bald begann das aktive Vereinsleben. An der ersten Pr\u00fcfung am 25. Oktober 1964 nahmen bereits vier Hundef\u00fchrer teil. Gute Kontakte wurden mit dem Polizei- und Schutzhundeverein Pirmasens gekn\u00fcpft, so dass auch rasch der erste Freundschaftswettkampf veranstaltet wurde. Seit 1967 werden j\u00e4hrlich jeweils ein Fr\u00fchjahrs- und eine Herbstpr\u00fcfung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr wurde bei der Gemeindeverwaltung ein Gel\u00e4nde f\u00fcr einen \u00dcbungsplatz beantragt. 1970 schlie\u00dflich wurde ein Vertrag zwischen der Gemeinde, der Forstbeh\u00f6rde und dem VdH\u00a0 \u00fcber den derzeitigen \u00dcbungsplatz geschlossen. Der Sportverein stellte im Sportheim einen Raum zur Verf\u00fcgung, so dass die Hundefreunde ihren \u00dcbungsbetrieb aufnehmen konnten. Zu dieser Zeit hatte der Verein 57 Mitglieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um auch die Geselligkeit pflegen zu k\u00f6nnen, erwarb der Verein 1964 von den Stadtwerken Zweibr\u00fccken einen ausrangierten Bus. Manchem wird noch das \u201eH\u00e4hnchengrillen am Knoppbrunnen\u201c in Erinnerung geblieben sein. Wo sonst konnte man in einem Bus feiern?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, nach der Etablierung auf dem Sportvereinsgel\u00e4nde, wurde eine Baracke als Vereinsheim aufgestellt. Sie brannte im Oktober 1989 nahezu vollst\u00e4ndig ab. An gleicher Stelle wurde anschlie\u00dfend das heutige \u201eHundeheim\u201c in Massivbauweise errichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tennisclub\u00a0 \u201eBlau-Wei\u00df\u201c\u00a0 Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im November 1978 wurde im Gasthaus Tomajer, der \u201cAlten Wirtschaft Sandt\u201d, noch unter mehrheitlicher Beteiligung von Gersbacher B\u00fcrgern, der TC-Blau-Wei\u00df Gersbach gegr\u00fcndet. Die Mitgliederzahl ist bis zum Spielbeginn im Mai 1979 rasch auf rund 150\u00a0 angestiegen und erreichte bis zum Jahre 1982 den Rekordstand von sage und schreibe 240. Heute z\u00e4hlt der Verein noch 120 Mitglieder. Nicht bei allen Jugendlichen aus der Gr\u00fcndungszeit ist die Begeisterung f\u00fcr den Tennissport erhalten geblieben und auch manche Erwachsene haben wohl die sportlichen Voraussetzungen untersch\u00e4tzt, die man mitbringen muss, will man auch nur einigerma\u00dfen dieses Spiel beherrschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der TC Blau-Wei\u00df verf\u00fcgt, das darf man mit gutem Gewissen behaupten, \u00fcber eine der sch\u00f6nsten Au\u00dfenanlagen in Stadt und Landkreis Pirmasens. Im Verbund mit dieser vereinseigenen Anlage steht auch eine privat betriebene Tennishalle mit zwei Pl\u00e4tzen zur Verf\u00fcgung, dar\u00fcber hinaus ein herrlich gelegener Biergarten f\u00fcr geselliges Beisammensein, auch f\u00fcr alle Spazierg\u00e4nger im \u201eZuhang\u201c. Die gem\u00fctliche Gastst\u00e4tte wird als Vereinsheim genutzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird auch \u201eernsthaft\u201c Tennis gespielt: So beteiligen sich f\u00fcr den TC Blau-Wei\u00df seit 1980 regelm\u00e4\u00dfig verschiedene Mannschaften an den j\u00e4hrlichen Medenspielen, bei denen die Meister in den jeweiligen Klassen ermittelt werden. Ein beachtlicher Erfolge war das Erreichen der A-Klasse durch die erste Mannschaft des Damen-Teams. Anfang der achtziger Jahre waren die Jugendlichen fast unschlagbar und spielten sich als \u201eBambini\u201c bis in die Sonderklasse vor. Die Junioren kamen bis in die A-Klasse. Dies hatte die erfreuliche Folge, dass einige Spieler damals vom\u00a0 Pf\u00e4lzischen Tennisverband zu den Pfalzmeisterschaften eingeladen wurden. Weniger erfreulich war, dass einige junge Spieler daraufhin von der Konkurrenz abgeworben wurden, was aber immerhin der Beweis f\u00fcr die gute Jugendarbeit war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch der gesellschaftliche Aspekt kommt im Vereinsleben nicht zu kurz. Viele Mitb\u00fcrger erinnern sich sicherlich noch an die gro\u00df angelegten Sommerfeste, die, bedingt durch die geringere Mitgliederzahl, inzwischen etwas kleiner, aber nicht weniger attraktiv geworden sind. Seit 1987 steht Peter Friedrichs als erster Vorsitzender an der Spitze des Vereins.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tischtennisclub 1955 Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 1. Juni 1955 gr\u00fcndeten eine kleine Schar junger, tischtennisbegeisterter Idealisten einen Tischtennisclub, den TTC Gersbach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auftretende Schwierigkeiten wie geringe Mitgliederzahl, finanzielle Not, ein geeignetes Spiellokal und und und&#8230; konnten innerhalb kurzer Zeit mit viel Eigeninitiative und Idealismus \u00fcberwunden werden. Die anfangs kleine Tischtennis-Familie begann sich alsbald einen festen Platz im Gersbacher Sport- und Vereinsgeschehen zu erobern. Dazu trugen neben den \u00fcblichen Trainingsstunden vor allem die mit vollem Erfolg durchgef\u00fchrten Veranstaltungen bei: Theaterauff\u00fchrungen, Kappensitzungen, Weihnachtsfeiern, Ausfl\u00fcge mit Freundschaftsspielen und vor allem Turniere schufen dem TTC Gersbach nicht nur im eigenen Ort viele neue Freunde und Sympathien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der sportliche Erfolg lie\u00df leider etwas l\u00e4nger auf sich warten. Erst nach f\u00fcnf\u00a0 Jahren\u00a0 konnte die erste Mannschaft ungeschlagen die Meisterschaft erringen, scheiterte aber in der Aufstiegsrunde knapp. Das Vers\u00e4umte holte sie jedoch 1961 nach. Neben der Meisterschaft und dem Aufstieg in die A-Klasse stellte man auch noch den Pokalmeister der Hinterpfalz-S\u00fcd. Nach guten Platzierungen folgte dann 1962 die Pokalmeisterschaft durch die zweite Mannschaft. Im Jahr 1964 ging die Erfolgsserie weiter: Die erste Mannschaft erreichte den dritten Platz in der A-Klasse, die zweite Mannschaft den zweiten Platz in der B-Klasse und die Jugend sowie die M\u00e4dchen errangen jeweils die Meisterschaft &#8211; sicherlich ein gutes Omen f\u00fcr das Jubil\u00e4umsjahr 1965.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter der Schirmherrschaft des damaligen Verbandsvorsitzenden des Pf\u00e4lzischen Tischtennisverbandes, Jakob M\u00fcller aus Duttweiler, und B\u00fcrgermeister Armin B\u00e4hr gestaltete sich die Feier anl\u00e4sslich des zehnj\u00e4hrigen Bestehens zu einem Volksfest. F\u00fcr die musikalische Unterhaltung sorgten mit vollem Erfolg das Harmonikaorchester Bechtel, die Liedergemeinschaft Gersbach und das Klimke-Trio.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da\u00df nach guten Jahren oft schlechte folgen, musste auch der TTC erfahren: In den folgenden f\u00fcnf Jahren waren die Erfolge d\u00fcnn ges\u00e4t und beschr\u00e4nkten sich ausschlie\u00dflich auf den Nachwuchs. Hinzu traten Schwierigkeiten hinsichtlich des Spiellokals auf, die schlie\u00dflich 1970 zum Umzug in den von der Gemeinde als Turnhalle umgebauten Betsaal f\u00fchrten. Da hier der Spielbetrieb erstmals auf vier Platten durchgef\u00fchrt werden konnte, ergab sich zwangsl\u00e4ufig ein Trainingsaufschwung. Diese positive Entwicklung kam allerdings f\u00fcr den sportlichen Erfolg zu sp\u00e4t. In der Spielzeit 1970\/71 musste die erste Mannschaft von der Bezirksliga in die Kreisliga absteigen. Nach dem Motto ,,Jetzt erst recht\u201c erfolgte postwendend 1972 der Wiederaufschwung\u00a0 in die Bezirksliga als ungeschlagener Meister, hinzu kamen noch die Pokalmeisterschaft der Hinterpfalz-S\u00fcd und der zweite Platz bei den Pfalzpokalmeisterschaften. Auch die zweite Mannschaft errang als Vizemeister der Kreisklasse den Aufstieg in die Kreisliga. Durch diese Erfolge ermutigt und durch die Gemeinde finanziell unterst\u00fctzt, kaufte man im selben Jahr die Turnhalle, um f\u00fcr die Zukunft ein unabh\u00e4ngiges Spiellokal zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der TTC Gersbach war inzwischen zu einem ansehnlichen Verein herangewachsen und stand auch finanziell auf gesunden F\u00fc\u00dfen. Der Aufw\u00e4rtstrend hielt in der Spielrunde 1976\/77 an und wurde vor allem durch die Anschaffung eines TT-Roboters und damit verbundener intensiver genutzter Trainingszeit beg\u00fcnstigt. Obwohl beide Herrenmannschaften und die Jugendmannschaft in ihren Klassen vordere Pl\u00e4tze belegten, stellte sich der eigentliche Erfolg erst in der Spielzeit 1977\/78 wieder ein. Trotz vieler Unkenrufe startete man erstmals mit einer dritten Herrenmannschaft, und am Ende hatten die gr\u00f6\u00dften Optimisten Recht behalten, denn sie belegte den zweiten Platz und schaffte den Aufstieg in die Kreisliga.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun war auch die Zeit der Nachwuchsspieler gekommen:<\/p>\n<p>Jugendmannschaft: dritter Bezirksmeister und zweiter Bezirkspokalmeister<\/p>\n<p>Sch\u00fclermannschaft: zweiter Bezirksmeister (Entscheidungsspiel 451:452 verloren)<\/p>\n<p>dritter Bezirkspokalmeister.<\/p>\n<p>Hinzu kamen noch Einzelplatzierungen auf Bezirksebene (R\u00e4nge eins bis drei) durch Joachim Franz, J\u00fcrgen Wagner, Thomas Dorst, Marcus Clauer, Thomas Sprau und J\u00fcrgen Zimmermann. F\u00fcr den etwas ungl\u00fccklichen Spielausgang bei der Bezirksmeisterschaft wurde der Verein schon 1978\/79 voll entsch\u00e4digt, als die Jugendlichen mit vier Mannschaften sogar auf Pfalzebene f\u00fcr Furore sorgten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der sportliche Aufw\u00e4rtstrend hielt auch im Jahr des 25j\u00e4hrigen Vereinsbestehens, 1980, an:<\/p>\n<p>Erste Mannschaft: Meister der Bezirksliga und Aufstieg in die zweite Verbandsliga,<\/p>\n<p>dritter Bezirkspokalmeister<\/p>\n<p>Dritte Mannschaft: Meister der Kreisliga und Aufstieg in die Bezirksklasse,<\/p>\n<p>dritter Pfalzpokalmeister<\/p>\n<p>Zweite Jugend:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Meister der Bezirksklasse<\/p>\n<p>Sch\u00fcler:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0erster Bezirksmeister, erster Bezirkspokalmeister,<\/p>\n<p>erster Pfalzpokalmeister, zweiter S\u00fcdwestpokalmeister<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAuf dem Fu\u00dfe\u201c folgte gleich 1981 wieder die Ern\u00fcchterung. Nur die Jugendmannschaft konnte ihren Vorjahreserfolg mit der Pfalzmannschafts- und Pfalzpokalmeisterschaft wiederholen, was besonders ein gro\u00dfer Verdienst des Jugendleiters Joachim Franz war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkt durch die Jugendspieler ging man in die Saison 1982. Die erste Mannschaft er-<\/p>\n<p>k\u00e4mpfte sofort wieder die Meisterschaft in der Bezirksliga und den Wiederaufstieg in die zweite Verbandsliga sowie die Bezirkspokalmeisterschaft. Auch die zweite Mannschaft wurde Meister der Bezirksklasse und stieg in die Bezirksliga auf. Leider erf\u00fcllte die vereinseigene Halle nicht die Anforderungen der h\u00f6heren Spielklassen, da weder Umkleidekabinen noch sanit\u00e4re Anlagen vorhanden waren: Wahrlich kein Ruhmesblatt, wenn Mannschaften aus Kaiserslautern, Ludwigshafen oder Frankenthal anreisten. Also wurden Renovierung und Umbau des Geb\u00e4udes in Angriff genommen. Nach fast einj\u00e4hriger Bauzeit, durch Eigenleistungen einer kleinen Schar unentwegter Mitglieder und erschwert durch Denkmalschutzauflagen, wurde Ende des Jahres 1983 die neue Tischtennishalle eingeweiht. Es d\u00fcrfte wohl einmalig sein, dass ein Tischtennisclub eine Anlage sein Eigen nennen kann, die unter Denkmalschutz steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch sportlich kam 1983 nochmals ein H\u00f6hepunkt\u00a0 mit der Erringung der Pfalzpokalmeisterschaft der Verbandsliga durch die Spieler Thomas Dorst, Thomas Sprau und Marcus Clauer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren waren leider keine nennenswerte Erfolge mehr zu verzeichnen. Durch Studium und ausw\u00e4rtige Arbeitsverh\u00e4ltnisse der Aktiven war ein intensives Training nicht mehr m\u00f6glich. Trotzdem gelang es der ersten Mannschaft, seit 1983 ununterbrochen in der zweiten Verbandsliga im vorderen Mittelfeld mitzuspielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leider entsprach der Sportraum sp\u00e4ter nicht mehr den vom Tischtennisverband geforderten Ma\u00dfen, so dass die erste Mannschaft die Verbandsspiele in der Schulturnhalle Winzeln durchf\u00fchren muss. Die weiteren Mannschaften d\u00fcrfen nur mit einer Sondergenehmigung noch in \u201ede ald Kerch\u201c spielen. Der Tischtennisclub Gersbach erwartet sehns\u00fcchtig die Fertigstellung der Mehrzweckhalle, um endliche bessere Trainings- und Spielbedingungen und &#8211; dadurch bedingt &#8211; auch einen weiteren Aufschwung zu bekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1983 wurde dem Verein eine Frauengymnastikgruppe angegliedert. Eine zweite Frauengruppe sind die Tischtennisdamen, die erstmals 1994 mit einer Faschingsveranstaltung mit B\u00fcttenreden an die \u00d6ffentlichkeit traten. Diese Veranstaltung fand sehr guten Anklang und wurde auch 1995 und 1996 mit gro\u00dfem Erfolg durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>VdK-Ortsverband Gersbach<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Herbst 1951 wurde im Gasthaus \u201eZur Linde\u201c die Ortsgruppe Gersbach des \u201eVerbandes der Kriegsbesch\u00e4digten\u201c gegr\u00fcndet. Versammlungsleiter war der ehemalige Kreisvorsitzende Dully. 14 M\u00e4nner und Frauen (Elfriede Lauer, Wilhelmine Moos, Josef Roczek, Ernst Weber, Selma Hartmann, Anna Hever, Blondine Schindeldecker, Katharina Weber, Elisabeth Dirks, Otto G\u00f6ttel, Alfred Gruber, Heinrich Hilbert, Otto Schindeldecker und Ludwig Weber) w\u00e4hlten bei dieser ersten Zusammenkunft Ludwig Weber zu ihrem ersten und Ernst Weber zum zweiten Vorsitzenden, Heinrich Hilbert zum Kassierer und Schriftf\u00fchrer. Otto Schindeldecker wurde Beitragskassierer und Anna Hever Hinterbliebenenbetreuerin. Der monatliche Mitgliedsbeitrag belief sich auf\u00a0 eine Mark.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ortsgruppe stieg rasch auf \u00fcber 30 Mitglieder an. Infolge von Krankheiten kam es des \u00d6fteren zu Wechsel in der Vorstandschaft. Beitragskassierer waren im Laufe der Jahre Heinrich Hilbert, Elsa Faul, Josef Roczek, Edmund Freyer und Herbert Rindchen, Schriftf\u00fchrer Walter Scheerer. Nach dem Tod von Ludwig Weber \u00fcbernahm Walter Scheerer 1979 den Vorsitz. Otto Rothhaar stand ihm als zweiter Vorsitzender bis 1985 zur Seite. Ihm folgte Hugo Sprau nach. In der Generalversammlung 1988 wurde Willi Thielmann einstimmig zum neuen Kassenwart bestimmt, nachdem Josef Roczek aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden zur\u00fcckgetreten war. Hugo Dorst kassiert seit Januar 1994 die Mitgliedsbeitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1990 hatte die Mitgliederzahl mit 22 Vereinsangeh\u00f6rigen ihren absoluten Tiefpunkt erreicht. Erfreulicherweise ist ein Anstieg zu verzeichnen, so dass man 1995 schon wieder 33 Mitglieder z\u00e4hlte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 14 &nbsp; Die Gersbacher Vereine &nbsp; Von Birgitta Weber &nbsp; Obst- und Gartenbauverein Gersbach 1890 &nbsp; Die Urkunde einer Obstausstellung von 1890 belegt, dass der Verein seit diesem Jahr <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=134\">Weiterlesen\u00a0\u2026<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":15,"menu_order":16,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"_mc_calendar":[],"footnotes":""},"class_list":["post-134","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P7TYLF-2a","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=134"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":181,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/134\/revisions\/181"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}