{"id":136,"date":"2015-01-04T02:31:00","date_gmt":"2015-01-04T01:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=136"},"modified":"2015-01-04T17:07:43","modified_gmt":"2015-01-04T16:07:43","slug":"kapitel-15-die-gersbacher-mehrzweckhalle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=136","title":{"rendered":"Kapitel 15 &#8211; Die Gersbacher Mehrzweckhalle"},"content":{"rendered":"<p>Kapitel 15<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gersbacher Mehrzweckhalle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Guido Gl\u00f6ckner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der Einweihung der neuen Mehrzweckhalle erf\u00fcllen sich die Gersbacher einen Wunschtraum: Seit mehr als 25 Jahren wird von diesem \u201cJahrhundertprojekt\u201d in dem Pirmasenser Vorort gesprochen, seit 13 Jahren von der F\u00f6rdergemeinschaft konkret vorangetrieben und seit drei Jahren gebaut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die konkrete Vorgeschichte der Gersbacher Mehrzweckhalle beginnt eigentlich schon mit der Eingemeindung des Ortes in die Stadt. 1972 formulierte der damalige B\u00fcrgermeister Armin B\u00e4hr f\u00fcr die Gersbacher &#8211; neben vielen anderen W\u00fcnschen und Anliegen &#8211; die Forderung, dass eine eigene Dorfhalle, die Vereinen, Organisationen und Privatpersonen f\u00fcr ihre Veranstaltungen ein zeitgem\u00e4\u00dfes Domizil gibt, von der Stadt gebaut werden soll. Im Eingemeindungsvertrag vom 10. April 1972 verpflichtete sich die Stadt dann auch, zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob eine solche Halle realisiert werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201cAlle Gersbacher unter einem Dach\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr als zehn Jahre verbrachte die Idee der Gemeinschaftshalle f\u00fcr alle Gersbacher im \u201cDornr\u00f6schenschlaf\u201d, erst 1983 wurde sie daraus geweckt. Einige Gersbacher griffen auf die fr\u00fcheren \u00dcberlegungen zur\u00fcck, erinnert sich der Vereinsvorsitzende der F\u00f6rdergemeinschaft Mehrzweckhalle, Helmut Schmidt: Die Halle war wohl auch die Gersbacher Forderung aus der Eingemeindungszeit, die sich noch am besten nach all den Jahren realisieren lie\u00df. Die Hallenpl\u00e4ne hatten aber auch mit dem Zeitgeist zu tun, glaubt Schmidt, denn zu Beginn der achtziger Jahre bauten viele Gemeinden f\u00fcr ihre B\u00fcrger Hallen oder Dorfgemeinschaftsh\u00e4user.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Worin genau auch die Gr\u00fcnde zu sehen sind, die Bem\u00fchungen der Gersbacher b\u00fcndelten sich jedenfalls in einer Vereinsgr\u00fcndung: Am 25. November 1983 riefen 43 Gersbacher B\u00fcrger unter dem Motto \u201cAlle Gersbacher unter einem Dach\u201d die \u201cF\u00f6rdergemeinschaft Mehrzweckhalle Gersbach e.V.\u201d ins Leben. An diesem Tag beginnt auch die eigentliche, die zielgerichtete Vorgeschichte der Halle, handelte es sich doch nun nicht mehr nur um Wunschdenken, um eine Tr\u00e4umerei oder Utopie der Gersbacher, sondern um eine konkrete Planung und Konzeption, die gleichzeitig das einzige Vereinsziel war: eine Mehrzweckhalle in Gersbach zu bauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber nicht nur der Verein, auch die Ortspolitik und die Bev\u00f6lkerung standen hinter den Hallenpl\u00e4nen, wie ein Jahr sp\u00e4ter der damalige Ortsvorsteher Helmut Weber in einem Zeitungsinterview anl\u00e4sslich seiner Wiederwahl erkl\u00e4rte. \u201c&#8230; an erster Stelle unserer Wunschliste steht immer noch der Bau einer Mehrzweckhalle, f\u00fcr die schon einige m\u00fcndliche Zusagen von Seiten der Stadt vorliegen. Die Gersbacher Bev\u00f6lkerung steht nach wie vor hinter dieser Idee, deshalb werden wir den Plan im Ortsbeirat konsequent weiterverfolgen\u201d, k\u00fcndigte Weber am 3. Oktober 1984 an. Er begr\u00fcndete den Wunsch nach der Mehrzweckhalle mit der Platznot der 14 \u00f6rtlichen Vereine, die sich besonders bei gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen schwer t\u00e4ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz dieser Einigkeit in Gersbach war der Hallenbau noch nicht so schnell zu verwirklichen, nur m\u00fchsam kam das Projekt voran, immer wieder angetrieben vom F\u00f6rderverein mit seinen rund 100 Mitgliedern &#8211; Helmut Schmidt: \u201cZu 90 Prozent eingesessene Gersbacher\u201d &#8211; und durch den damaligen Oberb\u00fcrgermeister Karl Rheinwalt. Der Vereinsvorsitzende bekr\u00e4ftigt auch heute immer wieder, dass es nur der Aufgeschlossenheit des damaligen Stadtoberhauptes zu verdanken sei, dass die Hallenpl\u00e4ne nicht schon fr\u00fchzeitig fallengelassen wurden: \u201cEr war der F\u00f6rderer des Hallenprojekts\u201d.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Hallenprojekt muss \u201cabgespeckt\u201d werden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Angesichts der z\u00e4hen Fortschritte hielt die F\u00f6rdergemeinschaft Verein und Projekt am Leben, indem selbst Pl\u00e4ne geschmiedet wurden: Helmut Schmidt besichtigte reihenweise Hallen in Rheinland-Pfalz, Baden-W\u00fcrttemberg und sogar Bayern, die er sp\u00e4ter immer wieder den Vereinsmitgliedern vorstellte. Die Bem\u00fchungen der F\u00f6rdergemeinschaft gipfelten 1988 in Baupl\u00e4nen, die der Verein von einem auf diesem Sektor bew\u00e4hrten Architekten erstellen lie\u00df. Sie wurden sogar die Grundlage der weiteren Hallenkonzeption der Stadtverwaltung, auch wenn sie nicht in ihrer urspr\u00fcnglichen Form zum Tragen kamen. Helmut Schmidt: \u201cNat\u00fcrlich waren diese Pl\u00e4ne zu aufwendig f\u00fcr die hiesigen Verh\u00e4ltnisse, aber es war eine Diskussionsgrundlage geschaffen worden.\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder mussten einige Jahre \u00fcberbr\u00fcckt werden, bevor ein weiterer Meilenstein der Hallengeschichte erreicht war. Nach vielen problematischen Verhandlungen gelang es der Stadtverwaltung 1991, ein 13.000 Quadratmeter gro\u00dfes Gel\u00e4nde f\u00fcr das Bauprojekt bereitzustellen. Jahre hatte es gedauert, bis sich der von Schmidt besonders hervorgehobene Einsatz des Liegenschaftsamtes gelohnt hatte und das Gel\u00e4nde angekauft worden war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter begann die eigentliche \u201chei\u00dfe Phase\u201d des Hallenprojekts, als erste Detailplanungen erstellt wurden. Angesichts der beginnenden Rezession und der finanziellen Probleme der Stadt Pirmasens mussten manche Hoffnungen der Gersbacher Hallenbef\u00fcrworter begraben werden, aus dem Mehrzweckgeb\u00e4ude mit Halle und Gastwirtschaft wurde lediglich noch eine Sporthalle mit Nebenr\u00e4umen &#8211; nicht zuletzt auch wegen der Zuschussbedingungen des Landes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gersbacher Halle wird Pirmasenser Politikum<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1993 wurde zum ereignisreichsten Jahr in der Hallenplanung: Im M\u00e4rz stellten der jetzige Ortsvorsteher Walter M\u00fcller und der damalige Oberb\u00fcrgermeister Karl Rheinwalt konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr die Mehrzweckhalle vor. Zwar hatte die F\u00f6rdergemeinschaft ihre Ursprungskonzeption, die Baukosten von 5,78 Millionen Mark verursacht h\u00e4tte, inzwischen aufgeben m\u00fcssen, aber das Stadtoberhaupt lie\u00df keinen Zweifel daran, dass die \u201cabgespeckte\u201d Hallenversion f\u00fcr rund 3,6 Millionen Mark endg\u00fcltig verwirklicht werden sollte. Dem Rotstift fielen eine eigene Gastwirtschaft und ein fester B\u00fchnenanbau zum Opfer, au\u00dferdem wurde die Halle auf jeder Seite rund zwei Meter schm\u00e4ler, hat aber immer noch die Ausma\u00dfe eines Handballfeldes (31,6 mal 18 Meter). Drei Millionen Mark sollte die eigentliche Halle kosten, 300.000 Mark die Zufahrtsstra\u00dfe und noch einmal 300.000 Mark die Au\u00dfenanlage. Ortsvorsteher Walter M\u00fcller wies erste kritische Stimmen in der Stadt, es handele sich um einen Prestigebau, zur\u00fcck: \u201cDie Halle ist kein Luxus f\u00fcr Gersbach, sondern eine Notwendigkeit f\u00fcr unsere B\u00fcrger und Vereine.\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach diesem erfreulichen Auftakt stand im Jahr 1993 aber noch die gro\u00dfe Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr die Hallenpl\u00e4ne bevor, denn das Projekt wurde zu einem Politikum in der Stadt Pirmasens. Nachdem im Mai der Ortsbeirat eine einstimmige Resolution verabschiedet hatte, endlich mit dem Hallenbau zu beginnen, stand im Juni die Entscheidung des Stadtrates an. Besonders die Opposition wandte sich damals gegen das Bauvorhaben, das ihrer Meinung nach angesichts leerer Stadtkassen nicht mehr in die heutige Zeit passen w\u00fcrde. Kritisiert wurde von dieser Seite auch, dass damit Gersbach gegen\u00fcber anderen Vororten st\u00e4rker gef\u00f6rdert werde, selbst von \u201cparteitaktischen Gr\u00fcnden\u201d der SPD-Mehrheit im Stadtrat sprach die Opposition. Schlie\u00dflich wurde auch auf die hohen Folgekosten &#8211; von 405.000 Mark j\u00e4hrlich war die Rede &#8211; aufmerksam gemacht. Dagegen sah die SPD-Mehrheitsfraktion die Hallenplanung als das notwendige Mindestma\u00df dessen, was f\u00fcr Gersbach getan werden m\u00fcsse, an. Der damalige Oberb\u00fcrgermeister Karl Rheinwalt erinnerte auch daran, dass die Halle nicht nur den Vereinen und dem Schulsport dienen, sondern einmal der neue Ortsmittelpunkt werden solle: Mehrheitlich stimmte der Stadtrat schlie\u00dflich der Hallenplanung zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der erste Spatenstich am 16. November 1993<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit war das letzte Hindernis beseitigt, der Hallenbau konnte beginnen. Nun ging es auch Schlag auf Schlag: Hatte der Stadtrat am 7. Juni 1993 die Mehrzweckhalle bef\u00fcrwortet, wurden schon zu Beginn des Novembers vom Hauptausschuss der Stadt die Rohbauarbeiten mit einem Volumen von 1,1 Millionen Mark vergeben. Am 16. November fand der erste Spatenstich auf dem Gel\u00e4nde unterhalb des Kindergartens statt, auf dem die rund 3,6 Millionen Mark teure Halle &#8211; 1,75 Millionen Mark hat das Land dazugegeben, 60.000 Mark der F\u00f6rderverein &#8211; inzwischen entstanden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch 1994 hatten die Gersbacher noch lange mit der Kritik an der Halle zu k\u00e4mpfen, so da\u00df sogar die Jahreshauptversammlung der F\u00f6rdergemeinschaft im April dieses Jahres zu einer Gro\u00dfkampagne f\u00fcr den Hallenbau genutzt werden musste. Alle Gersbacher Vereine stellten sich gemeinsam mit Ortsvorsteher Walter M\u00fcller hinter das \u201cJahrhundertwerk\u201d, wie es der F\u00f6rdergemeinschaftsvorsitzende Helmut Schmidt &#8211; er steht dem Verein seit der Gr\u00fcndung vor und ist seit 1983 unerm\u00fcdlicher Motor aller Bem\u00fchungen um die Halle &#8211; bezeichnete. Gefeiert wurde dann im Herbst, der wieder erfreuliche Nachrichten brachte: Am 21. Oktober war Richtfest in der Halle. Erst am 1. M\u00e4rz war der Rohbau begonnen worden, nachdem \u00fcber Winter das Gel\u00e4nde baureif gemacht und die Zufahrtsstra\u00dfe angelegt worden waren, kaum acht Monate sp\u00e4ter stand das Hallenger\u00fcst schon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diskussion um Park und Parkpl\u00e4tze<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>War der Hallenbau selbst inzwischen kein Thema mehr, entwickelte sich noch kurz vor dem Jahresende 1994 erneut ein handfester politischer Streit um das Projekt, diesmal ging es um die Au\u00dfenanlagen. F\u00fcr 350.000 Mark wollte die Stadtverwaltung eine tolle Parkanlage mit Teich, Brunnen, Wegen, Ruheb\u00e4nken und einer Br\u00fccke gestalten, gleichzeitig aber auf Parkpl\u00e4tze f\u00fcr die Hallenbesucher verzichten &#8211; es war kein Geld da. Manche Kommunalpolitiker brachte dieses Konzept in Rage, weil ihnen ein bescheidenerer, da billigerer Park gen\u00fcgen wollte, daf\u00fcr sollten aber auch einige Parkpl\u00e4tze angelegt werden. Schlie\u00dflich verlangte der Hauptausschuss des Stadtrates in seiner Sitzung am 19. Dezember 1994 eine \u00dcberarbeitung der vorgelegten Pl\u00e4ne und vertagte eine Entscheidung \u00fcber die Gestaltung der Au\u00dfenanlage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1995 kam auch sie unter Dach und Fach, mit kleinem Park und Parkpl\u00e4tzen. Statt Brunnen und Br\u00fccke wurde nun mit 83 Stellpl\u00e4tzen, davon 40 wetterfest und 43 nur mit einer Schotterdecke versehen, geplant. So jedenfalls stellte B\u00fcrgermeister Josef Krekeler das neue st\u00e4dtische Konzept f\u00fcr die Au\u00dfenanlagen im Januar 1995 dem Gersbacher Ortsbeirat vor. Dennoch m\u00fcssen die Gersbacher nun nicht auf den Brunnen verzichten: Ortsvorsteher Walter M\u00fcller k\u00fcndigte schon in dieser Ortsbeiratssitzung an, dass er ihn mit privaten Mitteln finanzieren wolle &#8211; was ihm schlie\u00dflich auch gelungen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sporthalle, Mehrzweckraum und eine K\u00fcche<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie sieht die Mehrzweckhalle nun aber aus? Kern des Geb\u00e4udes ist die eigentliche multifunktionale Halle mit rund 570 Quadratmetern, die f\u00fcr Schul- und Vereinssport ebenso genutzt werden kann wie f\u00fcr Konzerte, Ausstellungen und andere Vereinsveranstaltungen. Ein Linoleum-Schwingboden sorgt bei Spa\u00df und Spiel einmal f\u00fcr eine optimale L\u00e4rmd\u00e4mpfung, schont aber auch durch den weichen Belag die Sportlerbeine. Zum L\u00e4rmschutz tr\u00e4gt auch eine spezielle Schallschluckdecke bei. Die gro\u00dfe Halle mit den Ausma\u00dfen 31 mal 18,6 Metern kann mit einer fahrbaren B\u00fchne versehen werden. Wenig k\u00fcnstliches Licht ist tags\u00fcber f\u00fcr die Hallennutzung notwendig, da eine breite Fensterfront die R\u00fcckseite zum Kindergarten hin beherrscht. Sie m\u00fcssen allerdings zur Bel\u00fcftung nicht ge\u00f6ffnet werden, denn daf\u00fcr sorgt eine moderne L\u00fcftungsanlage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Direkt an die eigentliche Halle schlie\u00dfen sich einige Ger\u00e4ter\u00e4ume &#8211; unter anderem f\u00fcr die B\u00fchne und Sportger\u00e4te &#8211; an, aber auch ein Wirtschaftstrakt ist an der Hallenvorderseite angegliedert. Er ist mit einer Warmhaltek\u00fcche, einem K\u00fchlraum und einer Thekenanlage ausger\u00fcstet, damit bei Feiern und Festen auch ein Wirtschaftsbetrieb stattfinden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur Zufahrtsstra\u00dfe hin, vom Eingang aus gesehen rechts, ist ein rund 62 Quadratmeter gro\u00dfer Mehrzweckraum eingerichtet worden, der f\u00fcr kleinere Vereinssitzungen oder private Feste gedacht ist. Auch das Foyer, das die beiden Wappen der Stadt Pirmasens und des Vorortes Gersbach zieren, kann f\u00fcr entsprechende Veranstaltungen genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der linken Seite, vom Foyer aus gesehen, befinden sich Umkleidekabinen, Duschen und Sanit\u00e4rr\u00e4ume f\u00fcr die Sportler. Daran schlie\u00dft sich ein weiterer Mehrzweckraum an, der f\u00fcr Ortsbeiratssitzungen und die Sprechstunden des Ortsvorstehers genutzt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu einer Mischung zwischen Parkanlage und Parkplatz wird das Au\u00dfengel\u00e4nde vor der Halle, das von einem Teich, der das Regenwasser der Halle auffangen wird, und einer Brunnenanlage bestimmt wird. 40 befestigte und 42 geschotterte Parkpl\u00e4tze sind angelegt worden, wobei diese Fl\u00e4che aber auch als Kerweplatz dienen soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit 60.000 Mark ist offiziell im st\u00e4dtischen Haushalt der Finanzierungsanteil der F\u00f6rdergemeinschaft angegeben, in Wirklichkeit hat der Verein &#8211; und damit auch die Gersbacher als Spender &#8211; tiefer in die Tasche greifen m\u00fcssen. \u201cWenn die Halle fertig ist, haben wir 200.000 Mark hineingesteckt\u201d, rechnet Helmut Schmidt zusammen, denn immer wieder kamen neue Herausforderungen auf den Hallenverein zu: 100.000 Mark hat allein die K\u00fcche gekostet, die nicht mit \u00f6ffentlichen Geldern finanziert werden konnte. Also hat die F\u00f6rdergemeinschaft wieder hilfreich eingegriffen und daf\u00fcr gesorgt, dass Vereine, Organisationen und Privatleute auf ihren Veranstaltungen auch f\u00fcr das leibliche Wohl sorgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn in diesem Jahr, 1996, die Halle nun eingeweiht wird, dann liegen 13 Jahre hartn\u00e4ckiger Ausdauer, unerm\u00fcdlichen Kampfes und nicht zuletzt aufopfernden Einsatzes hinter der F\u00f6rdergemeinschaft: Ihre Arbeit ist getan. V\u00f6llig soll sie jedoch nicht aus der Ortsgeschichte verschwinden, plant Helmut Schmidt. Er \u00fcberlegt schon jetzt, in welcher Form eine \u00f6rtliche Vereinigung die B\u00fcrger des Pirmasenser Vorortes in der Mehrzweckhalle zusammenbringen kann. Schlie\u00dflich hat die F\u00f6rdergemeinschaft mit dem Motto \u201cAlle Gersbacher unter einem Dach\u201d einmal angefangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 15 &nbsp; Die Gersbacher Mehrzweckhalle &nbsp; Von Guido Gl\u00f6ckner &nbsp; Mit der Einweihung der neuen Mehrzweckhalle erf\u00fcllen sich die Gersbacher einen Wunschtraum: Seit mehr als 25 Jahren wird von <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=136\">Weiterlesen\u00a0\u2026<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":15,"menu_order":17,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"_mc_calendar":[],"footnotes":""},"class_list":["post-136","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P7TYLF-2c","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":182,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/136\/revisions\/182"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}