{"id":24,"date":"2014-10-16T23:58:05","date_gmt":"2014-10-16T22:58:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=24"},"modified":"2015-01-04T16:59:51","modified_gmt":"2015-01-04T15:59:51","slug":"kapitel-01-die-erste-urkundliche-erwaehnung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=24","title":{"rendered":"Kapitel 01 &#8211; Erste urkundliche Erw\u00e4hnung"},"content":{"rendered":"<p>Von Guido Gl\u00f6ckner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dem 1. Mai 1295 beginnt die geschriebene Gersbacher Geschichte: An diesem Tag fertigten die beiden S\u00f6hne Walram und Eberhard des 1282 verstorbenen Grafen Heinrich II. von Zweibr\u00fccken eine Urkunde an, in der sie das Herrschaftsgebiet ihres Vaters untereinander aufteilten. 13 Jahre hatten sie die Regierungsgesch\u00e4fte der Zweibr\u00fccker Besitzungen gemeinsam gef\u00fchrt, bevor die sich st\u00e4ndig mehrenden Streitigkeiten zwischen den Br\u00fcdern im Jahr 1295 zu diesem Schritt f\u00fchrten. W\u00e4hrend Walram im Stammsitz der Familie die Zweibr\u00fccker Linie fortf\u00fchrte, begr\u00fcndete Eberhard, nach einem Gebietstausch mit dem lothringischen Herzog im Jahr 1297, die neue Grafschaft Zweibr\u00fccken-Bitsch (Sitz in Bitsch) mit dem Amt Lemberg, das ihm bei der Teilung der Zweibr\u00fccker Besitzungen zugefallen war. Im Lemberger Amt lag auch das D\u00f6rfchen Gersbach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der Urkunde vom 1. Mai 1295 teilten die beiden Br\u00fcder den gemeinsam verwalteten Besitz, gleichzeitig aber auch ihre Untertanen. Der Vertrag galt sogar in erster Linie dem \u201cmenschlichen\u201d Besitz, weniger dem Land: Zun\u00e4chst blieb das Herrschaftsgebiet n\u00e4mlich noch gemeinschaftlich, auch wenn sich die kommende Gebietsteilung schon klar erkennen l\u00e4\u00dft. Erst im Jahr 1333 einigten sich die beiden S\u00f6hne Eberhards, Simon und Eberhard II. von Zweibr\u00fccken-Bitsch, mit Walrams Sohn, Walram II. von Zweibr\u00fccken, in einem endg\u00fcltigen Teilungsvertrag, nachdem sich die beiden Grafenfamilien zuvor weitere 38 Jahre \u00fcber den gemeinsamen Zweibr\u00fcckischen Besitz gestritten hatten. Erst 1333 wurden die bisher noch gemeinsam verwalteten G\u00fcter wirklich geteilt, eine Grenze gezogen und die jeweiligen Rechte festgeschrieben, und erst jetzt war das Amt Lemberg auch alleiniges Eigentum der Grafschaft Zweibr\u00fccken-Bitsch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gersbacher ist dieser Vertrag nicht nur wegen der ersten urkundlichen Erw\u00e4hnung von Bedeutung, sondern auch wegen der darin getroffenen Besitzaufteilung, die sp\u00e4ter ja auch zur Gebietsaufteilung werden sollte: Als \u201cGerlisbach\u201d wird der Ort Eberhard zugeschlagen. Nachdem 1333 die Teilung endg\u00fcltig festgeschrieben wurde, befand sich Gersbach an der westlichen Grenze der Grafschaft Zweibr\u00fccken-Bitsch. Bis zur franz\u00f6sischen Herrschaft 1793 blieb es ein Grenzdorf, zun\u00e4chst an der Grenze zur Grafschaft Zweibr\u00fccken, sp\u00e4ter zum Herzogtum Pfalz-Zweibr\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier nun, nachdem die im Hauptstaatsarchiv M\u00fcnchen untergebrachte Originalurkunde vom 1. Mai 1295 durch ihren schadhaften Zustand nur schwer leserlich ist, ihr genauer Wortlaut, der aus Carl P\u00f6hlmann, \u201cRegesten der Grafen von Zweibr\u00fccken aus der Linie Zweibr\u00fccken\u201d (Eingeleitet, bearbeitet und erg\u00e4nzt unter Mitwirkung von K.-W. Herrmann durch A. Doll, Speyer 1962, Nr. 369, S. 119-121) \u00fcbernommen wurde:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201c1295 Mai 1. Wir Walrabin der greve von Zeuinbrucken unde unsir erbin dun kunt allen den, die diesin brief ane sehint odir horint lesin, daz wir solich gut, eygin unde erbe, alse wir unde unsir brudir Ebirhart der greve von Zeuinbrucken unde sin erbin hain, daz wir Walrabin daz gedeilit hain, alse hernach gescribin steit: zu Birmesessen in deme dorf, da Cunrat sizcet uffe den berge, unde Herman Kerwisses sun, unde die da her abe sizcent, daz d[i]sn der deil zu deme nider deile ist gelaith, Hunescheit daz dorf, Jrmendal unde Zeune man zu Ruperehteswilre; Stange unde Ulrich, Rudeche, H[oin B]urrnen daz dorf unde Abelung[e]sburnen, Gudinbach, Gerlisbach, Grozineich, Veningin, da Cunrat Grabemecheres sun sizcet, unde der andere Cunrat an deme wege, die horint zu Birmesessen an daz nider deil; Rimelindail daz dorf, E[in]othe, Eppenburnen unde die mulin zu Hoinburnen unde die mulin [in] L[on]genberch. Hernach ist Eiswilre alsus gedeilit, da Merkele sizcet unde Wendelmut, daz ist daz niderste deil von Eiswilre unde gehorit in das nider deil von Birmesessen. Jn die deilunge horit Einothe daz dorf, Scorpach, Zumelon, Meisinbach unde Froszauwe daz dorf unde H[er]twich zu me cru[ce. Z]u diseme seibin niderdeile von Birmesessen horint f[ir]zich man, di zu deme eigene von Eiswilre horint unde sizcent zu [Cun]tw[ic]h unde Wile. d. n&#8230; in dei selbir deilunge horit Rey[n]lin unde sine suster unde Heinrich Stame unde &#8230;. ach Heinrich, Friderich, Viken, [C]hunzen sun dise &#8230;. [hor]int zu B&#8230;. ab &#8230; unde eine widewe von Dunsutere, zu deme S[elbin deil] &#8230;ie die mulin zu Steigen unde die mule zu Mulenhusin. Zu de[m]seilbin deile hain wir gelegit Sante Johanne daz dorf unde Ru[delin]gin daz dorf unde Oppirdingen unde Rudelinberch unde Riberdingen unde Gemunde unde Kuinrisbach unde Leicelbingin unde Diderchingen unde die gulte zu Eme[swilre] unde Schonenbach unde Hizhusin unde Olne[?] von me steine unde Cune der budil. An das seilbe deil horint die luthe die hie gescribin sint: Sibele, Cunrat, Spiznageles sun, Cunze, Pe..brath, Justelere, Hartliep, Nagil, Cunze der f\u00fcrstere unde sine kint, [Jo]h[an] Sibelin sun, Wolfram, Cunze Gartenere, Heinrich Schusuthere, der Heinoltin dohthere, Henekines wip unde ire kint, Bere, Friderich der portenere, Friderich der heinburge, Mezze Eberwines, Friderich Sterz, Cunrat Pice, Landotere, Bige, Juver, Clukehamir, Rutart, Frohere. Zu diseme deile horit der hof von Azcenstein unde die mulin von Dellenvelt unde Scorpach unde die luthe, die hie steint gescribin: Cunrat, Friderich, Ebirnant, Petir, Hezelo unde der smit unde der andere Ezelin unde Simon. Auch sprechin wir, swo das unsir gemeine gerihte sint, den freivil, den die luthe dunt, unde ane horint mich, die sulin mir [b]esserin unde mime brudir nit, unde mines brudir luthe mime brudere besserin unde mir nit. Sint ez abir anderre herren l[uthe], die s[o]lin uns bedin besserin. Auch solin unsir luthe gewalt hain zu zihene reh[tin zuc]h, a[lse ez] von altere kumin ist. Nimit auch eine juncfrauwe einin man, die min ist, unde ist der man mines brudirs, sie sal deme manne v[o]lgi[n]. A[bir] ..uh die juncfrauwe, die mines brudir ist, nimit sie minen man, so sal sie mime volgin. Auch insal noch inmach inkeine wideman odir widewip zu der ee grifin, sind sie min, ane minen willen; sind sie mines brudir, ane sinen willen. Wir sprechin auch, were, das ein unsir man von uns zuge odir von unserin herbin hindir unserin brudir odir sine erbin, der in diese deilunge gehorit, dez hus unde hof unde erbe sal uns unde unserin erbin verliben. Alse spreche wir auch, were, daz unsirs brudir man odir siner erbin hindir uns zuge odir unsir erbin, des hus unde hof unde erbe sal unserin brudere unde sinen erbin verliben. Auch horit Bertolt von Hoinburnen unde sine dohtir in daz obir deil von Birmensessen unde Albret von Birmensessen in das nider deil von Birmensessen. Dise deilunge geschach an deme dage, do von godis guburte was zuolf hundirt iair unde funfe unde nuinzich iair, an sante Walpurge dage.\u201d<\/p>\n<p>(Ausf., Perg.S. ab: M\u00fcnchen, H-St-A. Rheinpf. U. Nr. 2579.- Schrift stellenweise durch Pilzsch\u00e4den zerst\u00f6rt, Perg. zerrissen und l\u00f6cherig. Irrt\u00fcmer sind daher nicht ausgeschlossen.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachfolgend hat Dr. J\u00fcrgen Beckmann aus Albersweiler f\u00fcr die Gersbacher Ortschronik eine \u00dcbertragung ins Neuhochdeutsche \u00fcberlassen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201cIch, Walram Graf von Zweibr\u00fccken, und meine Erben setzen alle diejenigen davon in Kenntnis, die diese Urkunde lesen oder vorgelesen bekommen, da\u00df wir unsern Besitz an Eigen- und an erblich verliehenem Gut, \u00fcber den ich und mein Bruder Eberhard, Graf von Zweibr\u00fccken, und seine Erben gemeinsam verf\u00fcgen, da\u00df wir eben diesen Besitz in der Weise geteilt haben, wie es im folgenden beschrieben ist: Pirmasens, das Dorf, wo Konrad auf dem Berg wohnt, und Hermann, der Sohn des Kerwi\u00df, und die von da an abw\u00e4rts wohnen, da\u00df dieser Teil zu dem niederen Teil gez\u00e4hlt wird: das Dorf Hunescheid 1), Jrmendal 2) und zwei M\u00e4nner aus Ruppertsweiler: Stange und Ulrich Rudeche; die D\u00f6rfer H&lt;oin B&gt;urrnen 3), Abelung&lt;e&gt;sburnen 4), Gudinbach 5), Gersbach, Grozineich 6), Vinningen, wo Konrad, der Sohn des Totengr\u00e4bers, wohnt und der andere Konrad an dem Weg, die geh\u00f6ren zum niederen Teil von Pirmasens; ebenso die D\u00f6rfer Rimelindail 7), E&lt;in&gt;othe 8), Eppenbrunn und die M\u00fchle zu Hombrunn (siehe Anmerkung 3) und die M\u00fchle zu L&lt;on&gt;genberch 9). Danach wird Eiswilre 10) folgenderma\u00dfen geteilt: wo Merkel und Wendelmut wohnen, das ist der niederste Teil von Thaleischweiler und geh\u00f6rt zum niederen Teil von Pirmasens. In diesen Teil geh\u00f6ren die D\u00f6rfer H\u00f6hein\u00f6d, Scorpach 11), Zumelon 12), Meisinbach 13) und das Dorf Froszauwe 14) und Hertwig zu dem Kreuz. Zu demselben niederen Teil von Pirmasens geh\u00f6ren 40 Mann, die zu dem Eigengut von Thaleischweiler geh\u00f6ren und in &lt;Cun&gt;tw&lt;ic&gt;h 15) und Wile 16) wohnen. [&#8230;] In denselben Teil geh\u00f6ren Rey[u]lin und seine Schwester, Heinrich Stame und &#8230; auch Heinrich, Friedrich, Viken, der Sohn des Kunz. Diese&#8230; geh\u00f6ren zu P(irmasens) [&#8230;] und eine Witwe in Donsieders, [&#8230;] die M\u00fchle zu Steigen 17) und die M\u00fchle zu Mulenhusin 18). Zu demselben Teil haben wir geschlagen die D\u00f6rfer Sante Johann 19), Ru&lt;delin&gt;gin 20), Oppirdingen 21), Rudelinberch 22), Riberdingen 23), Gem\u00fcnde 24), Kuinrisbach 25), Leicelbingin 26) und Dietrichingen wie auch die Eink\u00fcnfte von Eme&lt;swilre&gt; 27), Schonenbach 28), Hizhusin 29), Olne (?) von dem Steine und Kuno den B\u00fcttel. Zu diesem Teil geh\u00f6ren auch die Leute, die hier genannt sind: Seibel, Konrad Spitznagels Sohn, Kunz [&#8230;] Justeler, Hartlieb, Nagel, Kunz der F\u00f6rster und seine Kinder, Johann der Sohn des Seibel, Wolfram, Kunz der G\u00e4rtner, Heinrich der Schuster, die Tochter der Heinoltin, die Ehefrau des Henneke und ihre Kinder, B\u00e4r, Friedrich der Pf\u00f6rtner, Friedrich der Dorfvorsteher, des Eberwins Metze, Friedrich Sterz, Konrad Pice, Lantoder, Bige. Juver, Clukehamer, Rutard und Froher. Zu diesem Teil geh\u00f6rt auch der Hof zu Azcenstein 30), und die M\u00fchle von Dellfelt und Scorpach (siehe Anmerkung 11) und alle Leute, die hier genannt werden: Konrad, Friedrich, Ebernand, Peter, Hezelo und der Schmied und der andere Ezelin und Simon. Auch bestimmen wir, wo immer sich unsere gemeinsamen Gerichte befinden, da\u00df die Leute, die mir angeh\u00f6ren, f\u00fcr ihre Vergehen mir und nicht meinem Bruder Bu\u00dfgeld zahlen sollen, w\u00e4hrend diejenigen, die meinem Bruder angeh\u00f6ren, ihm Bu\u00dfgeld zahlen sollen und nicht mir.Sind es aber anderer Herren Leute, so sollen sie uns beiden Bu\u00dfgeld zahlen. Auch sollten unsere Leute berechtigt sein, Klage zu erheben in der geb\u00fchrenden Art und Weise, wie sie von alters her \u00fcberkommen ist. Nimmt ein M\u00e4dchen, das mir eigen ist, einen Mann, der meines Bruders eigen ist, so soll es ihrem Mann folgen. Aber &#8230; auch das M\u00e4dchen, das meinem Bruder eigen ist und einen meiner M\u00e4nner heiratet, soll diesem folgen. Auch soll noch darf kein Witwer oder keine Witwe, sofern sie mir eigen sind, ohne meine Zustimmung eine neue Ehe eingehen; sind sie meines Bruders eigen, so nicht ohne seine Zustimmung. Wir verf\u00fcgen auch: sollte einer meiner M\u00e4nner von mir oder von meinen Erben zu meinem Bruder oder seinen Erben ziehen wollen, so verbleibt dessen Haus, Hof\u00a0 und gesamtes erblich verliehenes Gut bei mir und meinen Erben; weiterhin bestimmen wir: sollte ein Mann, der meines Bruders oder seiner Erben eigen ist, zu mir oder seinen Erben ziehen, so verbleibt dessen Haus, Hof und gesamtes erblich verliehenes Gut bei meinem Bruder und seinen Erben. Auch sollen Bertold von Hombrunn und seine Tochter zum oberen Teil von Pirmasens geh\u00f6ren, Albrecht von Pirmasens (aber) zum niederen Teil. Diese Aufteilung erfolgte im Jahr 1295 nach Christi Geburt am Tage der heiligen Walburga (= 01.05.).<\/p>\n<p>(Zeichenbenutzung: drei Punkte im Text bedeuten: L\u00fccken bereits im vorliegenden Urkundentext; drei Punkte, in eckige Klammern gesetzt, bedeuten: Stellen, die von mir nicht sinnvoll zu \u00fcbertragen sind; Erg\u00e4nzungen, in spitze Klammern gesetzt, stammen von C. P\u00f6hlmann; Erg\u00e4nzungen, in runde Klammern gesetzt, stammen von mir. Dr. J\u00fcrgen Beckmann)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anmerkungen:<\/p>\n<p>01) Hunescheid = W\u00fcstung n\u00f6rdlich Pirmasens, heute \u201cHusterh\u00f6he\u201d<\/p>\n<p>02) Jrmendal = W\u00fcstung bei Lemberg<\/p>\n<p>03) H&lt;oin B&gt;urren = Hombrunn, heute Hombrunnerhof \u00f6stlich von Pirmasens<\/p>\n<p>04) Abelung&lt;e&gt;sburnen = W\u00fcstung bei Pirmasens<\/p>\n<p>05) Gudinbach = W\u00fcstung bei Lemberg<\/p>\n<p>06) Grozineich = W\u00fcstung bei Gersbach<\/p>\n<p>07) Rimelindail = W\u00fcstung bei Vinningen<\/p>\n<p>08) Einothe = W\u00fcstung s\u00fcdwestlich Bottenbach, heute Ein\u00f6derwiesenhof<\/p>\n<p>09) L&lt;on&gt;genberch = wohl Langenberg, heute Langm\u00fchle s\u00fcdlich von Lemberg<\/p>\n<p>10) Eiswilre = Eisweiler, heute Thaleischweiler<\/p>\n<p>11) Scorpach = W\u00fcstung westlich Burgalben<\/p>\n<p>12) Zumelon = wohl Zumeton, sp\u00e4ter Simten, heute Niedersimten<\/p>\n<p>13) Meisinbach = W\u00fcstung westlich Thalfr\u00f6schen<\/p>\n<p>14) Froszauwe = heute Thalfr\u00f6schen<\/p>\n<p>15) &lt;Cun&gt;tw&lt;ic&gt;h = Contwig<\/p>\n<p>16) Wile = aus lateinisch villa, vermutlich sp\u00e4ter Offweiler, heute Offweilerhof?<\/p>\n<p>17) Steigen = W\u00fcstung bei Bieberm\u00fchle<\/p>\n<p>18) Mulenhusin = W\u00fcstung s\u00fcd\u00f6stlich Ma\u00dfweiler, heute Fausterm\u00fchle?<\/p>\n<p>19) Sante Johann = W\u00fcstung \u00f6stlich Hornbach<\/p>\n<p>20) Ru&lt;delin&gt;gin = vermutlich ehemalige Gemarkung s\u00fcd\u00f6stlich von Riedelberg<\/p>\n<p>21) Oppirdingin = Opperding\/Lothringen<\/p>\n<p>22) Rudelinberch = Riedelberg<\/p>\n<p>23) Riberdingen = W\u00fcstung s\u00fcdwestlich Gro\u00dfsteinhausen<\/p>\n<p>24) Gem\u00fcnde = W\u00fcstung n\u00f6rdlich Dietrichingen<\/p>\n<p>25) Kuinrisbach = Kirschbach, heute Kirschbacherhof<\/p>\n<p>26) Leicelbingin =\u00a0 W\u00fcstung nordwestlich Dietrichingen, heute Monbijou<\/p>\n<p>27) Eme&lt;swilre&gt; = W\u00fcstung nord\u00f6stlich Windsberg<\/p>\n<p>28) Schonenbach = W\u00fcstung s\u00fcdwestlich Thaleischweiler<\/p>\n<p>29) Hizhusin = Hitschenhausen, W\u00fcstung s\u00fcdlich Ma\u00dfweiler, heute Hitscherhof<\/p>\n<p>30) Azcenstein = W\u00fcstung bei H\u00f6hein\u00f6d<\/p>\n<p>(Die Deutungen der Ortsbezeichnungen entstammen im wesentlichen: Ernst Christmann, \u201cDie Siedlungsnamen der Pfalz\u201d, Band 1, Speyer, 1952, Band 2, Speyer, 1964. Herrn Oberstudiendirektor i.R. Dr. M. Dolch, Kaiserslautern verdankt der Autor der \u00dcbersetzung ins Neuhochdeutsche einige Anregungen, unter anderem war er behilflich bei der Deutung der Bezeichnungen Nr. 08), 09), 16) und 20). Dr. J\u00fcrgen Beckmann)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Hauptstaatsarchiv M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Carl P\u00f6hlmann, \u201cRegesten der Grafen von Zweibr\u00fccken aus der Linie Zweibr\u00fccken\u201d,<\/p>\n<p>Speyer, 1962.<\/p>\n<p>Dr. J\u00fcrgen Beckmann, Albersweiler, \u00dcbersetzung der Urkunde vom 1. Mai 1295<\/p>\n<p>Willi Schmitt, \u201c750 Jahre Donsieders\u201d, Donsieders, 1995.<\/p>\n<p>J.G. Lehmann, \u201cUrkundliche Geschichte der Burgen und Bergschl\u00f6sser der bayerischen Pfalz\u201d, Band I bis V, Kaiserslautern, 1857.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido Gl\u00f6ckner &nbsp; Mit dem 1. Mai 1295 beginnt die geschriebene Gersbacher Geschichte: An diesem Tag fertigten die beiden S\u00f6hne Walram und Eberhard des 1282 verstorbenen Grafen Heinrich II. <span class=\"readmore\"><a href=\"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/?page_id=24\">Weiterlesen\u00a0\u2026<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":15,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"_mc_calendar":[],"footnotes":""},"class_list":["post-24","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P7TYLF-o","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":167,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24\/revisions\/167"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ps-gersbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}